Die Nacht, der Tag. Was sonst?!

In den letzten Tagen wurde die Leistung wieder hochgefahren. Während ich am Montag noch ans Bett gefesselt sein sollte – dennoch als Testlauf den Tag mehr oder weniger am Schreibtisch verbrachte, merkte ich, dass es wieder ging und auch gehen musste. Denn die 2010er Ausgabe des STR8-Katalogs musste fertig werden. Doch wie gesagt, erst mal ging’s langsam wieder los. So machte ich mich am Montag vor allem an meinen Google Reader um mir hunderte Feeds reinzuziehen, zu sehen was ich in den zwei Wochen alles verpasst hatte. Da waren natürlich einige interessante Dinge dabei. Ein paar habe ich ausgewählt und werde sie hier nun neben einem kurzen Review der letzten Tage vorstellen.

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Donnerstag. Doch mal nicht in der üblichen Reihenfolge, heute einfach mal andersrum. Vorhin schloss ich den deutschen STR8-Katalog für 2010 ab, so dass dieser direkt in den Druck gehen kann. Bis tief in die Nacht saß ich dran, wenn auch Filemaker Pro die meiste Arbeit hatte die 180 Seiten mit Optik-Tuningteilen für Motorroller auszugeben, sich die passenden Bilder von der Festplatte zu suchen, Artikeldaten aus einer Datenbank auszulesen und dann einen Umschlag plus Inhaltsverzeichnis mit InDesign verpasst zu bekommen. Doch gerade die kleinen Sucharbeiten kosten immer die meiste Zeit. Aber hat ja geklappt, jetzt ist er fertig und nächste Woche folgt noch eine spanische und englische Version. Gleich geht’s auch noch etwas für die Firma weiter, damit für morgen schon mal ordentlich Daten vorliegen und Phil mit der neuesten Gadget-Ausgabe starten kann. Aus den Speakern knallten heute The Monsters – I Can See Dead People, New Model Army – Fuck Texas ‚ Sing For Us, The Phantom Surfers – The Great Surf Trash Of 1997, The Heavy – That Kind of Man, MIA. – Hieb und Stichfest, ザ・シロップ – Will Be Nude, Tiki Tiki Bamboos – Tiki Tiki Bamboos, Thumb – Exposure, The Baseballs – Strike! und The Clash – London Calling.

Mittwoch. Der zweite Tag im Büro. Wie sich das gehört wurde der Tag mit guter, lauter Rockmusik im Büro begonnen. Während mir Thumb schon auf dem Weg zur Arbeit das Trommelfell massierte, ging’s in unserer Turnhalle aka Grafikabteilung & Redaktion mit Probot zur Sache. Kurze Zeit später tauchte Phil auf, was mich erst mal zum etwas leiser machen veranlasste – doch gefiel’s ihm wohl auch, also wieder zum bekannten Pegel. Blöd nur, dass das Probot-Album (Same) nicht sonderlich lange geht (Dave Grohl … noch eins bitte!). Also folgten Metallica – St. Anger, Slipknot – 10th Anniversary Edition, Marilyn Manson – The High End Of Low, Alien Ant Farm – Up In The Attic und einiges von Muse, wie auch dem Best-Of Muse. Der zweite Tag den ich mich mit meinen Mails aus der Krankheitsphase hingeben musste, dutzende private Nachrichten im Forum (wieder) offen hatte und mich weiter um die Daten für den STR8-Katalog kümmern musste. Ansonsten standen noch ein paar kurze Absprachen bzw. Besprechungen für die nächste Ausgabe vom Magazin auf dem Plan und in der Pause wurden einige Worte mit Manuela über The Big Bang Theory, Rules of Engagement und die von uns beiden nicht mehr sehr gemochte Serie CSI Miami gewechselt. Alles in allem ein guter Tag, kam ich nach einer langen Nacht schon nicht richtig aus dem Bett und tat mir der Bauch und vor allem der Hintern vom Bürostuhl ziemlich weh. Was dazu führen sollte den Donnerstag doch lieber auf meinem heimischen (bequemen) Stuhl zu verbringen und sich nicht den Bauchschmerzen hinzugeben sowie produktiver zu sein.

Dienstag. D-Day … oder auch etwas weniger dramatisch. Dienstag sollte mein erster Tag im Büro werden. Die ‚Anreise‘ klappte schon mal wieder halbwegs, die Fernbedienung für die Alarmanlage lag auch noch gut in der Hand, doch Ralf kam mir zuvor, tippte schon den Code ein als ich gerade im die Ecke bog. Ein kurzer Plausch, erzählen was ich erlebt habe, wie es mir geht und wenn was ist, dass sie mich schon rausgetragen bekommen. Musikalisch wurde der Tag mit Reverend Horton Heat – Holy Roller, Sons and Daughters – This Gift, Franz Ferdinand – You Could Have It So Much Better und Foxboro Hottubs – Stop Drop and Roll eingeläutet. Nach nicht mal 4 Stunden tat der Hintern vom offenbar merkwürdig ungewohnten Bürostuhl tierisch weh, was einen kurzen Rundgang in der Sporthalle nötig machte. Der Weg führte zum Wasserkocher, denn die Tomatensuppe von Knorr brauchte ihr Lebenselixier. Ansonsten gab’s gefühlt unendlich viele Mails, Nachrichten, Kommentare zum freischalten und administrative Aufgaben zu erledigen – obwohl ich mich an diese auch während der Krankheit machte. Kay hatte dann auch noch eine Bildergalerie für mich, die bearbeitet, mit Logo versehen und auf die Homepage geladen werden sollte. Bearbeitet wurden sie im Büro, aber online kamen sie zuhause. Geht einfach schneller und unkomplizierter. Am Abend widmete ich mich dieser Homepage und ein paar Texten, einem neuen Projekt von mir, einigen Blogs von Freunden & Bekannten sowie Pro7 mit ‚Unser Star für Oslo‘.

Montag. Der letzte Tag zuhause, wenn ich es so möchte. Natürlich möchte ich es so, ich will wieder raus, will keinen Tag länger im Bett verbingen und schon gar keine Zeit mehr mit schlafen verschwenden. Am Sonntag tastete ich mich schon mal an den Schreibtisch heran. Ging auch – aber noch nicht wirklich lange. Montag sollte es dann ein voller Produktivtag werden, gucken ob’s halt wieder geht. Musik gab’s allerdings eher weniger, keine Ahnung wieso, vielleicht ist der History Channel oder Spiegel TV Digital einfach spannender gewesen. Aber ein bisschen Musica lief trotzdem, zum Beispiel: Shivaree – Rough Dreams, Spillsbury – Auf zum Atem, The Stereophonics – Decade In The Sun, Pixies – Surfer Rosa, Bakkushan – Baby, du siehst gut aus!, The Futureheads – This Is Not The World und The Fratellis – Here We Stand. Abends natürlich nicht zu vergessen FlashForward!


Internet & 42. Das Netz brachte auch wieder einige Erkenntnisse, viel Spaß, neue Bekanntschaften und Fragezeichen hervor. Wie beispielsweise dass es 126 Millionen andere Blogger gibt, dass es seit dem 1. März neue Richtlinien für Service-Nummern im Impressum gibt, dass Jim Reekes den Mac-Startsound erfunden hat, dass die März-Ausgabe der grandiosen Red Bulletin veröffentlicht wurde, dass Red-Bull sogar ein F1-iPhone-Game am Start hat, dass sich die Olympionikin Lindsey Vonn sich fast ganz ausgezogen hat, warum Existenzgründer oft scheitern, dass Peer im Februar nur knapp 2.000 Euro mit seinem Blog verdient hat, dass Markus‘ BlogWave im Februar etwas strauchelte, dass Virgin-Airlines gänzlich auf Flash verzichtet und lieber HTML5 nutzt, dass es vom Spiegel ääh UniSpiegel ein neues Buch/Pisa-Buch/Wissenstest gibt, dass mich der T-Online-DNS nervte und KeenTech letztes Jahr das Richtige bloggte, dass der Chaos-Computer-Club darüber auch schon mal etwas schrieb, dass Matthias einige der 50 besten iPhone-Apps auflistete, dass es auch günstige Eyetracking-Analysen gibt, dass Dirk ‚The Pixeleye‘ Behlau ein Video vom Wall-Of-Death Kamikaze-Pit online stellte, dass sich auf Amy&Pink die beiden potenziellen neuen Autoren Wenke und Max vorstellten und Wenke in ihrem ersten regulären Artikel offenbar für schnieken Diskussionsbedarf sorgte, dass Anna ein neues Awesome-Mixtape für die kommende Festival-Season online stellte, dass Hanna mich einfach moppste, dass Zimtsterinnen das uMag nicht ganz so zusagt, dass Jenny sich im Gegensatz zu mir Avatar endlich in 3D ansah, dass auf Maimuse echt merkwürdige Schuhe zu sehen sind, dass Gesichtet hilft die Facebook-Pinnwand von allerhand Schund zu befreien, dass die liebe Chaosmacherin beim (autsch) Zahnarzt war und dass Hannah als Gastbloggerin auf Electru über Frau Winkler schrieb. Mmh, Pfirsich-Eistee… Cheers!