Donnerstags: Deckenfernsehen und Lay’s Light-Chips

Simone und ich haben für Donnerstag einen „kurzen Tag“ eingeführt. Bedeutet nichts anders, wie eine Abmachung, dass wir jeden Donnerstag spätestens 19 Uhr aus dem Büro raus sind (also mal nicht zwischen 23 bis 1 Uhr) um noch etwas an der Wohnung, in der „Werkstatt“, der Küche oder sonst irgendwo zu machen, das nichts direkt mit Schreibtischarbeit zu tun hat.

Und anstatt nun, wie eigentlich geplant, mein Rennrad auseinander zu nehmen, es zu putzen und wieder frisch gereinigt und mit neuem Hinterreifen für die „Rolle“ bestückt für das morgendliche, ebenfalls neu eingeführte, Training fit zu machen, dachte ich mir, es wäre doch viel cooler eine Betthalterung für unseren Beamer zu bauen. Also skizzierte ich im Büro fix was auf einen Block, kaufte mit Simone im Hela-Baumarkt ein paar Sachen ein (für insgesamt 24 Euro inklusive wirklich allem Zeugs) und bewegte mich in Richtung Keller-Werkstatt. Eine Stunde später rannte ich kurz nach oben um mir den Beamer unter den Amr zu klemmen und seine „Stütze“ genau anzupassen. Keine 15 Minuten später stand ich mit festgeschnalltem Beamer und Halterung vor Simone.

Wie dem auch sei. Wir verlegten um unser Bett noch alle Kabel, um sowohl Sound (nicht aus dem Beamer ;)) als auch das passende Bild an der Decke zu haben. Damit man auch mal den Laptop oder sonst irgendein Gerät anschließen kann, ohne vorher mit dem HDMI-Kabel am Beamer rumfrickeln zu müssen, habe ich noch den HAMA-HDMI-Switch vorgekramt und ebenfalls angeschlossen. Somit steht nun T-Home neben drei weiteren HDMI-Anschlüssen für was auch immer direkt zum Anschluss bereit. Die T-Home-Box hat übrigens auch ihre Buffalo-WiFi-Station wieder angestöpselt bekommen, damit sie Wireless und dennoch im Multichannel ihre Daten empfangen kann und zudem das Netzwerk im Schlafzimmer als Access-Point verstärkt. Braucht man ja schon mal.

So, wer nun eine detaillierte Bauanleitung für die Beamer-Bett-Halterung benötigt, einfach kurz ALARM schreien. Dann tippe ich mal etwas zusammen und baue sie einfach schnell noch einmal – gerne auch im Auftrag, dann gibt’s wenigstens auch passende Bilder. Blöd, dass mir das nicht auch schon vorher einfiel.

PS: Im Idealfall nur an weißen und eher glatten Decken versuchen. Bei uns geht’s super und liegend Fernsehen oder Filme gucken ist einfach sowas von angenehm! Nur mit den Chips ist es etwas komisch, sollte man besser nach dem Film noch mal vom Kissen aufsammeln.

Kurzer Nachtrag: Nein, es wurde keine einzige Schraube ins Bett versenkt. Ist für Rückstandslose Montage gedacht. Bin ja nicht ganz plöd. ;)