Ein Leben mit Milch und Honig im Beatland

Es gibt ja manche Tage, Tage wie diesen. Du kommst aus dem Urlaub zurück, auf deinem Schreibtisch liegen einige abonnierte Magazine, ein paar Briefe und natürlich gibt’s auch haufenweise E-Mails, selbst wenn du im Urlaub schon von einem Account alle auf deinem iPad abgearbeitet hast. Dann sitzt dein ehrenswerter Arbeitskollege von seit 5-Uhr-irgendwas im Büro, erzählt dir, dass er halt nicht schlafen konnte und du fühlst mit, denn du warst selbst um 5-Uhr-irgendwas noch einmal eine Runde durch die Wohnung unterwegs.

Dennoch freust du dich irgendwie mal wieder in deinem bequemen Sessel platznehmen zu können, an deinem aufgeräumten Schreibtisch sitzen zu können und die Macht über den AirPort zugeschanzt zu bekommen. Jetzt kommt allerdings der Moment, an dem dir mindestens zwei Dinge einfallen. Erst einmal, dass du vor gar nicht langer Zeit im Auto zu deiner Freundin noch sagtest, du möchtest gerne noch mal wieder ins Bett, wenn es dich auch abnervte, dass du dort im Urlaub gerne die Uhr sich bis 10-Uhr-irgendwas drehen ließt und es dich eigentlich mächtig anbricht, wenn du im Bett deinen Tag verschwendest und eben das andere Übel. Es nennt sich fehlende neue Musik. Du hast in deinem Urlaub nicht wirklich Zeit damit verbracht neue Mucke an den Start zu bringen, iTunes zu durchforsten oder in anderen Portalen neuen Stuff zu kaufen.

Kaum ist dieser Gedanke ausgelutscht, fällt dir aber etwas ein, etwas, was du den ganzen Urlaub über kaum bis gar nicht gehört hast. Dir fällt auch ein, dass dieser Track eigentlich erst nur ein wenig von dir belächelt wurde, du dich gar fragtest wie wohl das Album werden könnte, wenn dieser Track schon derart ist. Jetzt denkst du jedoch anders, du freust dich drauf, du hast richtig Bock drauf. Immerhin hast du die verdammte Platte sowieso schon vorbestellt und kannst es gar nicht abwarten, dass endlich der 24. Januar anbricht. Denn dann kommt die Boombox, das neue Album der Beatbuletten aus Berlin. Einen Song hast du aber zumindest schon mal im Sack und diesen drehst du im AirPort jetzt mal so richtig auf. Es ist Milk & Honey, von dem am 14. Januar auch schon eine 6-Track-EP erscheint, auf die du dich natürlich ebenfalls freust, verdammt.

Soviel zum morgendlichen Gedankenbrei. Damit ihr auch noch etwas von diesem Track haben könnt, hier zwei Videos. Beide hochoffiziell von den Beatsteaks (aus Berlin). Einmal als Lyrics-Typo-Video und einmal als … na seht schon selbst, verdammt noch mal.

Mein Liebling: Beatsteaks – Milk & Honey – Lyrics Video

Beatsteaks – Milk & Honey (Offizielles Video)

UPDATE (14. Jan. 2010): Verdammt ist die EP gut, vor allem das Lied ‚Milk & Honey (As performed by King & Hanuman a.k.a DJ Dirk & MC Moni)‘. Ich fall gleich vor Lachen vom Stuhl ist das gut. Die Jungs haben echt noch verdammt viel Humor!