FeedBurner einmal mehr mit Schluckauf

Ihr kennt das bestimmt, zumindest wenn ihr nicht ganz frisch in der Blogosphäre seid. Ihr möchtet Statistiken, vielleicht auch nur einen schicken Counter und meldet euch so kostenfrei bei Google FeedBurner an. Soweit ja auch gar kein Problem, gibt’s an FeedBurner jetzt nicht unbedingt so viel auszusetzen. Mal von AdSense und noch ein paar Einschränkungen abgesehen. Aber es ist dennoch gut und kostenfrei. Doch in letzter Zeit geht es mir auf die Nerven. Nicht nur, weil FeedBurner immer wieder für mehrere Tage mit diesem Blog zickt und keine neuen Artikel abruft bzw. ausgibt, sondern weil es dies auch bei ein paar von mir bereuten Seiten macht. Die haben damit in der Regel ein paar mehr Probleme, gehen so an nur einem Tag auch ungerne ein paar tausend Euro flöten.

Doch was tun, wenn FeedBurner einmal mehr mit Schluckauf zu kämpfen hat? Ich habe meinen Blog (wie bereits angekündigt) wieder auf den WordPress-eigenen Feed umgestellt, an den FeedBurner auch nur anpackt, um sich neue Daten zu ziehen. Natürlich möchte man so nicht blind einfach nur einen Feed zur Verfügung stellen, ohne wirklich zu wissen was damit passiert. An dieser Stelle möchte ich zwei sehr einfache Lösungsansätze vorstellen.

Ein grundsätzlich praktisches PlugIn für WordPress ist in diesem Fall FeedStats, das euch die Grunddaten & Statistiken eures Feeds im Backend von WordPress anzeigt. So weit, so einfach. Zusätzlich verwende ich unter anderem für diesen, aber auch für meine betreuten Seiten das Analyse-Tool von PostRank (PostRank Analytics). Jetzt werden die Ersten schon wieder die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, weil es zur Abwechselung mal etwas kosten soll. Ja, sagenhafte neun US-Dollar pro Monat um bis zu fünf Seiten (Feeds) zu verwalten. Da kann man selbst mit seinen guten Freunden zusammenlegen, erscheint es einem so wahnsinnig teuer. Davon abgesehen kann man das Tool auch 30 Tage kostenfrei antesten.

Für meinen Geschmack bietet das Tracking/Analyse-Tool von PostRank einige bedeutende Vorteile, die den doch eher sehr geringen Preis eindeutig rechtfertigen. Der Funktionsumfang wird stetig erweitert, so dass es wenig Sinn macht alle Funktionen hier jetzt aufzuführen. Viel mehr möchte ihr euch direkt auf die Seite verweisen und dass ihr euch das Tool einfach anseht. Selbst wenn ihr euch für die Nutzung entscheiden solltet, bleiben die ersten 30 Tage kostenfrei.

Für mich einer der einfachsten Wege die Artikel möglichst schnell über den eigenen Feed auszugeben, zu tracken wie viele Leser jeweils einen Artikel angesehen haben (und wie lange), inklusive einer direkten Anbindung an Google Analytics und dazu auch noch ein Scoring samt ReTweet-Counter.

  • dirk

    Das mit den Ausfällen bei Feedburner war doch vor zwei Jahren schon mal so störend das viele feedburner gekickt haben. Ich bin schon lange wieder zurück zum normalen feed wie du nun auch und habe dafür aufgegeben die Stats meiner Feeds aus zu werten. Bei größer werdenden neuen projekten werde ich da zwar mal drüber nachdenken müssen aber da ich letztes jahr alles verkauft hatte habe ich diese Probleme im Augenblick nicht mehr. hehe

    Gruß Dirk