Kürbis mit Ingwer & Minze – Kadu Borani

Vegetarisch und ziemlich leicht, obendrein auch noch sehr lecker schmeckt der Kadu Borani (Kürbis auf afghanische Art). Jeder bereitet sein Gericht natürlich etwas anders zu. In meinem Fall benutze ich beispielweise kein Honig und auch keine Chilischoten. Aber zum Gericht, schließlich soll man es probieren und nicht nur drüber lesen.

Vorab eine kleine Einkaufsliste für etwa vier Portionen:
1 1/2 kg Kürbis (Garten-Kürbis oder Butternut-Kürbis), etwas Öl zum Braten (ich bevorzuge gutes Olivenöl), 4 Knoblauchzehen (je nach Geschmack auch etwas mehr), 350 ml Wasser, Meersalz (alternativ auch einfaches Salz; frisch gemahlen), 100 g Zucker, 2 TL Koriander, 1 kleine Ingwerwurzel, Pfeffer (frisch gemahlen, schwarz), 1 Tube Tomatenmark (ungewürzt), Cayennepfeffer, ein paar Blätter frische Minze (gibt es meistens in einer kleinen Packung), 300 g Natur-Joghurt, je nach Geschmack noch etwas Peri-Peri oder weniger scharf Chakalaka-Gewürz. 1 Fladenbrot oder 300 g Nudeln (Spiralen oder andere Nudeln in der Art, bevorzugt Hartweizen-Nudeln).

1. Teil: Die Sauce
Das Tomatenmark (ganze Tube) in einen Topf geben, 1 Knoblauchzehe fein zerhackt oder gepresst hinzugeben, 150 ml Wasser hinzugeben, ca. 1/2 TL Meersalz über die Masse verteilen, 1/2 TL schwarzen Pfeffer über die Masse verteilen, 1 TL Koriander hinzugeben, etwas Cayennepeffer (nicht zu viel, maximal 1/2 TL) hinzugeben. Dies gut zu einer Creme verrühren und zum kochen bringen. Ist die Sauce heiß stellt ihr die Temperatur etwas runter und lasst sie vor sich hin köcheln und rührt gelegentlich um.

2. Teil: Kürbis Zubereitung
Den Kürbis vom weichen Innern sowie der Schale befreien (nichts von der härteren Schicht der Schale übrig lassen). Danach in kleine Würfel schneiden (in etwa 1 bis maximal 2 cm groß). Eine große Pfanne oder großen Topf mit dem Öl zum Anbraten erhitzen. Ist die Pfanne heiß, gebt ihr den Kürbis hinzu und rührt gut um. Sobald der Kürbis angebraten ist (wird optisch leicht „matschiger“), gebt ihr die Sauce hinzu. Nun gut umrühren.

3. Teil: Würzen
Über die Masse in der Pfanne 2 feingehackte oder gepresste Knoblauchzehen, 1 bis 1 1/2 EL feingehackten Ingwer, 200 ml Wasser, 1/2 bis 1 TL Meersalz, 100 g Zucker, 1 TL Koriander und 1/2 Tl Pfeffer geben. Dies gut verrühren und bei mäßiger Hitze 30 Minuten köcheln lassen. Dabei ab und zu umrühren sowie etwas Wasser ohne Deckel verdunsten lassen.

4. Teil: Joghurt und Minze
Den Joghurt in eine Schüssel füllen, 1 feingehackte oder gepresste Knoblauchzehe, etwas frisch gemahlenes Meersalz und Pfeffer hinzugeben und gut verrühren. Abschmecken und dabei bedenken, dass sich der Geschmack mit der Zeit noch etwas verstärkt. Den Joghurt bis zum Essen kalt stellen. Die Minze in kleine Stücke hacken, in einem geschlossenen Gefäß aufbewahren, damit sie nicht austrocknet. (Alternativ kann die zerhackte Minze (maximal 10 Blätter) je nach Geschmack auch in den Joghurt eingerührt werden.)

5. Teil: Anrichten
Je nach Wahl die gekochten Nudeln auf einen Teller geben oder das geschnittene Fladenbrot auf einem Teller anrichten. Den Kürbiseintopf in einen tiefen Teller (oder über die Nudeln) geben, mit einem Esslöffel etwas Joghurt darauf platzieren. Darüber die feingehackte Minze streuen und servieren.

Tipp: Sollte es Jemandem etwas zu süß oder zu scharf sein, einfach etwas mehr Joghurt hinzugeben. Schmeckt wunderbar.

Viel Spaß beim Nachkochen und Verändern der Rezeptur!

PS: Heute vor einem Jahr hatte Simone einen Platten am Auto, irgendwie wohnen wir seitdem zusammen. Und nun auch so richtig und offiziell seit einem Monat. So kann’s gehen. Für dieses tolle Rezept ist sie übrigens auch verantwortlich! Und morgen gibt’s einen Auflauf á la Andi, vielleicht auch wieder als Rezept hier im Blog. ;)

  • klingt lecker. Hab mir das Rezept mal im Google Reader gespeichert. :)