Mach’s mal anders: Citroën C4 Cactus (Gesponsertes Video)

Im Allgemeinen heißt es ja so oft, dass Autos immer langweiliger werden, immer mehr mit Elektronik vollgestopft werden und der Nutzen mehr und mehr auf der Strecke bleibt. Aber ist das wirklich so? Klar, jedes Fahrzeug, sei es ein vermeintlicher Billigableger aus Rumänien oder ein Sportwagen aus Zuffenhausen, bekommt selbst in der einfachsten Ausführung immer mehr Elektronik mit an Bord. Aber möchte man heute wirklich auf ein sicherheitsrelevantes Feature wie zum Beispiel ESP verzichten? Nein, das möchte man zum eigenen und zum Schutz seiner Mitmenschen nicht tun. Doch was hat das Ganze jetzt mit dem Citroën C4 Cactus zu tun?

Das ist ganz einfach. Die Entwickler des PSA-Konzerns aus Frankreich (PSA Peugeot Citroën hat fast 200.000 Mitarbeiter und ist nach Verkaufszahlen einer der größten europäischen Automobilhersteller) dachten sich, dass es gar nicht so blöd wäre, wenn man einfach einmal rund 200 Kilogramm im Vergleich zum „normalen“ Citroën C4 einspart und so neben einem noch etwas effizienterem Motor, ein spürbar agileres Fahrzeug mit spannenden Vorzügen entwickelt. Klingt ziemlich easy, oder? Vergesst es, so etwas ist niemals einfach durchzubekommen. Es ist eher gewagt, was Citroën hier mit dem C4 Cactus probiert. Doch genau dafür ist Citroën auch bekannt. Ruhig einmal ein paar neue und zum Teil extravagante Wege zu gehen.

Erinnert ihr euch beispielsweise an den Citroën DX? Dieser wurde nicht nur durch sein innovatives hydropneumatisches Fahrwerk weltbekannt, sondern gilt heute als ein Designklassiker, der sehr gerne von Autoliebhabern gesammelt wird. Trotz der Produktion von über 1,7 Mio. Fahrzeugen! Dieses Fahrzeug kam Mitte der 50er Jahre raus und wurde 20 Jahre lang in vielen Versionen produziert, doch wurde das Modell der späten 60er Jahre eines DER Designklassiker, das Automobildesigner noch heute gerne als Vorbild für ihre Arbeiten nehmen. Es stammte übrigens von den beiden Herren André Lefèbvre und Flaminio Bertoni. Heute zwei Berühmtheiten wenn es um Automobildesign geht. Drei Modelle, mit denen Citroën Neuland betrat, ein hohes Risiko einging, die heute jeder kennen muss und vom Team, um den genannten Herren stammt: Citroën DS, Citroën 2CV („Ente“) und dem „Gangsterwagen“ Citroën Traction Avant.

Doch nach diesem Geschichtsexkurs zurück zur heutigen Realität: Jeder Automobilhersteller wirbt damit, dass die Motoren immer effizienter werden und der Verbrauch sinkt. Das ist auch ganz klar nicht verkehrt und auch kein Marketing-Gag. Der einzige Gag daran könnte sein, dass im selben Atemzug die Fahrzeuge immer mehr neue Technik und Komfort implantiert bekommen, die der Verbraucher, auf diesem hart umkämpften Markt eben haben möchte. Diese Features machen jedes Fahrzeug immer schwerer. Gewicht will bewegt werden und das erhöht den Verbrauch. Man kann das pysikalische Gesetz leider nicht umgehen, außer man macht das Fahrzeug leichter, während man weiterhin die Aerodynamik (den Luftwiderstand) und die Antriebseffizienz (vom Reifen bis zum Motor) verbessert.

Dass Citroën beim C4 Cactus einiges an Gewicht einsparte sagte ich ja bereits. Doch wie geht das? Haben die einfach ein paar Sitze und Türen weggelassen? Nein, es wurde deutlich durchdachter beim Gewicht gespart. Wenn ihr euch vor Augen haltet wie viele Kunststoffe, Dämmmaterial und Co. in einem Fahrzeug stecken, hat man unzählige Optimierungspunkte, ohne den Komfort für die Insassen zu verschlechtern. Zum Beispiel verwendet Ausstellfenster im Fond, die alleine 11 Kilogramm einsparen. Auch hat der neue C4 Cactus vorne breite Sitze, die eher an ein Sofa der 60er- und 70er-Jahre US-Cars erinnert. Ich kann euch sagen, dass das ein richtig schönes Gefühl ist, wenn man nicht alleine und so drastisch durch die Mittelkonsole getrennt voneinander in der ersten Reihe in einem Fahrzeug sitzen muss. Das Fahrzeug wiegt leer gerade einmal knapp um eine Tonne (als Diesel etwa 100 kg mehr)!

Okay, da wären wir schon einmal bei drei neuen Features, die das Fahrzeug so mit sich bringt. Was noch? Zum Beispiel erfüllt Citroën mit dem BlueHDi-100-Dieselmotor bereits die EURO-6-Abgasnorm, was nicht nur gut für die Umwelt ist, sondern auch Steuern spart. Der Motorname klingt ja gut, doch was steckt dahinter? In diesem Fall ein rund 1,6 Liter Dieselmotor mit vier Zylindern in Reihe und Start-Stopp-System serienmäßig. Citroën selbst gibt den gemessenen Normverbrauch mit 3,1 Liter auf 100 Kilometer an, im alltäglichen Betrieb sind es etwas über 4 Liter Diesel. Damit ist der Mini-SUV für seine Bauform und Features alles andere als durstig. Und mit 254 Nm bei bereits 1.750 1/min, reicht das 5-Gang-Getriebe auch vollkommen aus. Das spart noch einmal Gewicht und verringert die Anzahl an verschleißenden Teilen.

Produziert wird der C4 Cactus in Villaverde (Spanien) und aus Spanien sowie Süd-Frankreich hatte ich in den letzten Tagen auch schon zahlreiche Urlaubsbilder in meiner Facebook-Timeline, bei denen im Hintergrund dieses Fahrzeug zu sehen war. Bei uns in Deutschland geht es Anfang September los, wohingegen ich mir am Sonntag bereits einen Wagen in freier Wildbahn genauer ansehen konnte. Ein ausführter Tracktest wird dann wohl auch im September folgen.

Doch kommen wir zu dem, was jedes Fahrzeug am meisten ausmacht: dem Design. Hier zeigt Citroën, wie bereits vor ein paar Absätzen angesprochen, echte Größe. Sie designen einen Mini-SUV und denken dabei nicht nur an Sicken, Kanten und Kurven, die den heutigen Automobilbau bestimmen, sondern, holen vor allem die Funktionalität mit ins Boot. Oder welche Fahrzeuge kennt ihr, die außen Airbumps an neuralgischen Anstoßstellen verwenden und sich toll in das Fahrzeugdesign integieren? Kein einziges Fahrzeug! Airbumps? AIRBUMPS?! Richtig, die Airbumps sind mit Polyurethan ummantelte Luftpolster innerhalb der Kunststoff- und Aluminiumaußenhaut des C4 Cactus. Ganz schon crazy und ganz schön praktisch – nicht nur auf französischen Straßen!

Die nächste Innovation ist die „Airbag In Roof“ genannte Technologie, bei der der Beifahrerairbag nicht mehr den Platz oberhalb der Kniescheiben im Armaturenbrett verschwendet. Hierbei wird der Airbag in den Dachhimmel oberhalb der Frontwindschutzscheibe verlegt und der Designer bekommt deutlich mehr Spielraum, um sich bei der Nutzbarkeit der gewonnenen Fläche im Armaturenbrett auszutoben. Bei Citroën nennt man das dann die „Top Box“, die je nach Ausstattungspaket auch noch individualisiert werden kann. Ich hoffe ja sehr, dass das bald in allen Modellen Einzug hält, dann muss ich auch weniger Angst um meine zu groß gewachsenen Beine und Kniescheiben haben.

Neben den geannten Features, bietet das Leichtgewicht auch noch zahlreiche andere Ausstattungsmerkmale, die meiner Meinung nach nennenswert sind. Da wären zum Beispiel das serienmäßige 7-Zoll-Display, über das alle relevanten Einstellungen vorgenommen werden können; das Panorama-Glasdach mit Wärmeschutzbeschichtung; LED-Tagfahrlicht und die Scheinwerfer, die in den Airbumps integriert sind sowie eine schicke und nutzbare Dachreling.

Was soll ich noch mehr sagen? Schaut euch das Auto einmal an oder probiert es bei eurem Händler einfach einmal aus. Für mich persönlich gibt es nur einen kleinen Kritikpunkt und das ist der Name. Muss ein Auto wirklich so heißen, wenn es beispielweise die Deutschen derart aussprechen? Aber gut, es sind Franzosen und ob nun Xantia, Xsara oder Pluriel, irgendwie bekommt man es schon ausgesprochen. Vor vielen Jahren hatte mein Vater als Werkstattmeister in einem Citroën-Autohaus gearbeitet und ich war oft nach der Schule dort. Es war immer wieder amüsant, wie einige Kunden ihre Fahrzeuge nannten. *lach*

Dieser Artikel wurde gesponsert vom Citroën C4 Cactus. :)

  • Alex

    Hi, man muss sagen des hat eine leichte ähnlichkeit mit den audi Q3 aber es sieht echt super aus und der Verbrauch und alles einfach 1A mit diesen auto würden sie mich echt überzeugen von ihrer marke

    MfG Alex

  • Beck

    Mehr als beigestert davon, was Citroen da auf die Beine gestellt hat. Diese sogenannten Airbumps finde ich zwar gewöhnungsbedürftig vom Design her, aber trotzdem einen großen Respekt an die Macher!

  • Gerd Halle

    Ich finde den vorgestellten Citroen ebenfalls nicht schlecht, das Design ist meiner Meinung nach modern aber trotzdem nicht zu futuristisch. Man sieht den Wagen auch schon immer öfter in der Öffentlichkeit herumfahren.
    Toller Artikel,
    Gerd ;)