Mal neue Wege gehen?

Grundsätzlich frage ich mich immer wieder, wieso wir nicht einfach mal etwas Neues probieren. Doch diese Einfachheit ist in der Realität doch immer wieder schwieriger umzusetzen, wie ‚einfach‘ nur von ihr zu sprechen. Die Alltäglichkeiten, die Dinge die immer passieren, auch ohne das man sie speziell herauf beschwört, die nehmen auch ohne Eingreifen ihren Gang, nehmen ihren Weg. Doch müssen wir diese unbedingt ändern? Es kommt natürlich drauf an, es ist bei jedem Menschen anders. Schließlich sind für jeden Menschen auch bestimmte Dinge eher normal, die für andere Menschen vielleicht unnormal sind.

Ich beziehe mich mal auf einen Teil meiner Alltäglichkeit, die den größten Teil meiner Zeit in Anspruch nimmt: meine Arbeit. Sei es jene in der Firma, jene für die eigene Firma oder auch das Hobby, was eher der Arbeit entspricht. Und zwar wird jetzt mal so richtig aufgedreht. Meinem Abspeckplan bleibe ich sowieso treu, meinem Sport kann ich ebenso weiterhin nachgehen, der füllt lange nicht meinen Kalender aus. Soll er auch nicht, denn der bringt mich leider nicht unbedingt im Job viel weiter und soll auch nicht zum Job werden.

Morgen stehen erst mal ein paar Gespräche auf dem Plan, neue Ideen wollen durch- und umgesetzt werden. Danach folgt eine Runde Anwenderfehler auf einem Portal beheben (immer wieder erschreckend, wie im einfachsten und sogar noch vereinfachten System immer noch viel Mist gebaut werden kann), an einem Design schrauben und es auf den neuesten Stand bringen sowie auf Facebook eine passende, bereits angelegte Fanpage an das neue Paket andocken. Der Abend wird dann wohl leider nicht sonderlich lang, steht am Samstag eine Veranstaltung auf dem Plan, auf der ich für die Jury bzw. die Preisverleihung die passenden Bilder produzieren soll. Zwar frag ich mich noch wozu ich das machen soll, da auch noch Bilder von anderer Seite kommen, aber nunja, das wird sich dann wohl noch vor Ort entscheiden. Im schlimmsten Fall habe ich noch einen Stapel andere Arbeit am Start.

Aber dann geht’s ab, der Sonntag gehört alleine einem persönlichen Projekt von mir, das weiter voran getrieben werden muss. Am Montag, Dienstag und vielleicht auch noch Mittwoch geht’s ins Büro, müssen noch die passenden Aufgaben verteilt werden sowie Informationen und Material von meinem Seminar vermittelt werden. Danach heißt es ein paar Tage Urlaub nehmen, die ersten Tage Urlaub in diesem Jahr. Doch weg fahre ich nicht, ausschlafen werde ich auch nicht, stattdessen werde ich die Tage damit verbringen Artikel zu Fotografieren, Bilder zu bearbeiten und mindestens zwei Projekte programmierseitig sowie auf Seiten der Grafik abzuschließen. Dann macht Urlaub auch Spaß, dann kann man auf etwas und sich selbst Stolz sein.

Veränderungen die einem selbst gut tun, zumindest ein Teil und ein Schritt auf dem Weg sich wohl und besser zu fühlen. Eben etwas geschafft zu haben. Was mache ich dann danach mit den restlichen mindestens vier Wochen Urlaub? Schaun wa mal!