Kim und die Mega-Bande

Ich werde mich an dieser Stelle definitiv nicht über die Sperrung von Megaupload durch das FBI in der Form auslassen, wie es bereits alle nennenswerten „Nachrichten-Magazine“ im Netz taten. Doch ich finde es auch interessant, wie wenig „echte Informationen“ dort einmal mehr publiziert wurden. Die schnelle Headline, der häufige Seitenaufruf und der gute Affiliate-Euro sind halt mehr Wert. Wozu auch von dieser Kohle ein wenig mehr in gute Artikel investieren. Aber wie dem auch sei, ich finde es schon schade, dass nicht einmal die anderen, auch durch das FBI lahmgelegten Protale der „Schmitz-Bande“ näher genannt oder beispielsweise Hintergründe oder auch noch Oberflächlichkeiten zu Themen wie beispielsweise dem „Megasong“ beschrieben wurden.

Natürlich möchte ich niemanden seitens der Betreiber unterstützen noch die Geschehnisse weiter kommentieren. Doch dass die Filehoster neben den Premium-Accounts vor allem Einnahmen durch Affiliate-Marketing bzw. direkte Bannerwerbung machen, dürfte jeden klar sein, der eine derartige Seite bereits schon einmal mit oder ohne Werbeblocker besucht hat. Das dies wohl jeder schon einmal gemacht hat dürfte klar sein, denn lange nicht alles was dort über die Server läuft ist auch illegal. Jahrelang habe ich diverse Hoster selbst zum verteilen von Bildern von Shootings und eigener Mucke genutzt. Das nun diverse Hoster kalte Füße bekommen verwundert auch wenig, immerhin geht’s nur um die Asche, nicht mehr und nicht weniger.

Apropos Asche: Wer beispielsweise dachte, dass auf „MegaPorn“ die „Porn-Rips“ einfach nur so in mieser Qualität über den Stream liefen irrt auch ein klein wenig. Das vor allem die „neuen Anbieter“ für ihre „Pseudo-Amateur-Filmchen“ und ihre „Gonzo-Movies“ die Plattform (natürlich nicht offiziell) nutzten, hatte mit Sicherheit nicht nur den Hintergrund, dem beliebten Porno-Kieker eine schnieke Plattform zur Fünf-Minuten-Belustigung unter anderem für lau zu bieten. Ebenso MegaPix, MegaBox, MegaLive und vor allem MegaVideo.