Rok, der Stuntfahrer aus Slowenien

Da muss ich doch noch etwas loswerden. Am gestrigen Freitag kam Rok mit seinem Freund aus Slowenien im Transporter nach Saarbrücken gefahren. Sind auch nur schlappe rund 950 Kilometer je Weg. Er hatte einen Termin mit Toni und wird in den nächsten Tagen für den ADAC an einer Veranstaltung teilnehmen. Kurzerhand guckte er sich eben in Saarbrücken vorbei und besichtigte unser Geschäft.

Noch im Bus am Vortag sprach ich mit Toni darüber und sagte zu meine Kamera & weiteres Equipment mitzubringen. Daraus wurde dann, das ich einfach selbst fotografierte (macht ja auch Spaß). Erst ging es in einer Straße bei unserer Firma ein wenig ab, bis sich dort nach etwa 10 Minuten schon die ersten Leute beschwerten. Blöderweise auch noch genau die eigenen und verbandelten Leute. Naja egal, die ersten und nötigen Bilder für diese Location waren schon auf die Speicherkarte gebannt.

Eine kurze Pause in der Sonne mit Daniel & Daniel später, ging’s dann zusammengepfercht im Transporter in die Innenstadt. Ich dachte mir, dass man in einem kleinen Skatepark sicher coole Bilder machen könnte. Konnte man auch und die Tatsache dass der Park unweit der ‚Agentur für Arbeit‘ ist, tat dem auch keinen Abbruch. Vor Ort saßen ein paar Skater rum, spazierten einige ältere Herrschaften über und um die Grün- sowie Wasserflächen. Etwas Abseits saßen zwei Frauen mit Büchern in den Händen. Nach der ersten Testfahrt von Rok, um sich mit der Location vertraut zu machen, stand auch schon die erste Dame an der Seite. Toni und ich vermuteten schon großes Unheil, doch falsch gedacht. Sie fand es hingegen unserer Befürchtungen sogar richtig cool.

Dann wurden unzählige Bilder geschossen, bis der Blitz die Batterien leergesaugt hatte und ich selbst noch einige Aufnahmen ohne diesen machte (in der Ahnung nur ‚ein paar Bilder‘ zu machen, nahm ich natürlich keine weiteren Sätze Akkus mit). Alles nötige hatte ich im Kasten, mehr war Bonus. Rok war richtig gut drauf, fand er Saarbrücken schon alleine wegen den Spots genial, die er laut seiner Aussage so in Slowenien nicht hat und zum anderen direkt verpfiffen wird, sollte man es auch nur versuchen diese mit seinem Scooter mal anzufahren.

Okay, jetzt habe ich schon ein wenig etwas erzählt. Passiert ist natürlich noch viel mehr, aber das gibt’s dann erst in der neunten Ausgabe des Streetbuzz-Magazins nachzulesen & anzusehen. Vielleicht gibt es vorher aber noch ein Video, hat Toni doch einiges aufgezeichnet. Mal gucken. Es war ein schöner Tag, auch wenn ich nächstes Mal sicher keinen dicken, schwarzen Hoody anziehe, um bei gefühlten 30°C Bilder von einem sehr aktiven Stuntfahrer zu machen.