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	<title>Andi Licious&#039; Blogosphäre &#187; Arbeit</title>
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		<title>Mal neue Wege gehen?</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 19:45:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi Licious</dc:creator>
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<p>Grundsätzlich frage ich mich immer wieder, wieso wir nicht einfach mal etwas Neues probieren. Doch diese Einfachheit ist in der Realität doch immer wieder schwieriger umzusetzen, wie &#8216;einfach&#8217; nur von ihr zu sprechen. Die Alltäglichkeiten, die Dinge die immer passieren, auch ohne das man sie speziell herauf beschwört, die nehmen auch ohne Eingreifen ihren Gang, nehmen ihren Weg. Doch müssen wir diese unbedingt ändern? Es kommt natürlich drauf an, es ist bei jedem Menschen anders. Schließlich sind für jeden Menschen auch bestimmte Dinge eher normal, die für andere Menschen vielleicht unnormal sind.<span id="more-1100"></span></p>
<p>Ich beziehe mich mal auf einen Teil meiner Alltäglichkeit, die den größten Teil meiner Zeit in Anspruch nimmt: meine Arbeit. Sei es jene in der Firma, jene für die eigene Firma oder auch das Hobby, was eher der Arbeit entspricht. Und zwar wird jetzt mal so richtig aufgedreht. Meinem Abspeckplan bleibe ich sowieso treu, meinem Sport kann ich ebenso weiterhin nachgehen, der füllt lange nicht meinen Kalender aus. Soll er auch nicht, denn der bringt mich leider nicht unbedingt im Job viel weiter und soll auch nicht zum Job werden.</p>
<p>Morgen stehen erst mal ein paar Gespräche auf dem Plan, neue Ideen wollen durch- und umgesetzt werden. Danach folgt eine Runde Anwenderfehler auf einem Portal beheben (immer wieder erschreckend, wie im einfachsten und sogar noch vereinfachten System immer noch viel Mist gebaut werden kann), an einem Design schrauben und es auf den neuesten Stand bringen sowie auf Facebook eine passende, bereits angelegte Fanpage an das neue Paket andocken. Der Abend wird dann wohl leider nicht sonderlich lang, steht am Samstag eine Veranstaltung auf dem Plan, auf der ich für die Jury bzw. die Preisverleihung die passenden Bilder produzieren soll. Zwar frag ich mich noch wozu ich das machen soll, da auch noch Bilder von anderer Seite kommen, aber nunja, das wird sich dann wohl noch vor Ort entscheiden. Im schlimmsten Fall habe ich noch einen Stapel andere Arbeit am Start.</p>
<p>Aber dann geht&#8217;s ab, der Sonntag gehört alleine einem persönlichen Projekt von mir, das weiter voran getrieben werden muss. Am Montag, Dienstag und vielleicht auch noch Mittwoch geht&#8217;s ins Büro, müssen noch die passenden Aufgaben verteilt werden sowie Informationen und Material von meinem Seminar vermittelt werden. Danach heißt es ein paar Tage Urlaub nehmen, die ersten Tage Urlaub in diesem Jahr. Doch weg fahre ich nicht, ausschlafen werde ich auch nicht, stattdessen werde ich die Tage damit verbringen Artikel zu Fotografieren, Bilder zu bearbeiten und mindestens zwei Projekte programmierseitig sowie auf Seiten der Grafik abzuschließen. Dann macht Urlaub auch Spaß, dann kann man auf etwas und sich selbst Stolz sein.</p>
<p>Veränderungen die einem selbst gut tun, zumindest ein Teil und ein Schritt auf dem Weg sich wohl und besser zu fühlen. Eben etwas geschafft zu haben. Was mache ich dann danach mit den restlichen mindestens vier Wochen Urlaub? Schaun wa mal!</p>
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		<title>Sie sagt, er denkt, sie kämpft, er lacht</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 06:46:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi Licious</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da kommst&#8217; aus deiner Dusche, hüpfst noch fix in deine weiss-grüne Boxershort, dein schwarzes Unter-T-Shirt und das dazu passende schwarze Parkballer-Shirt, schmierst dir etwas Gel in die Haare, damit sie dir nicht vor den Augen rumhängen, läufst zum Kleiderhaufen der letzten Nacht und denkst dir, ob man die Hose noch mal anziehen kann. Kann man, [...]
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<p>Da kommst&#8217; aus deiner Dusche, hüpfst noch fix in deine weiss-grüne Boxershort, dein schwarzes Unter-T-Shirt und das dazu passende schwarze Parkballer-Shirt, schmierst dir etwas Gel in die Haare, damit sie dir nicht vor den Augen rumhängen, läufst zum Kleiderhaufen der letzten Nacht und denkst dir, ob man die Hose noch mal anziehen kann. Kann man, doch wohl fühlt man sich irgendwie nicht drin. Runter damit und einen Blick auf den Kleiderständer, der Gedanke &#8220;Verdammt, das Pelle-Ding doch nicht gewaschen!&#8221; kommt dir in den Kopf, du gehst zum Kleiderschrank.<span id="more-1047"></span></p>
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<p>Deine Vorahnung erwartet nur Hosen, die du bestenfalls noch zuhause anziehen würdest, die du in deinen Wünschen schon lange einfach in den Müll geschmissen hättest, auch wenn sie eigentlich noch Okay sind. Dann trifft dich, wie immer, der Schlag, denn du findest Hosen, die du schon gar nicht mehr kanntest, die du wohl schon mal angezogen hattest und sogar solche, die noch ihre Etiketten tragen. Du entscheidest dich für die, an der du nicht erst noch mit einer Schere rumhantieren musst, weil du genau weißt, dass du mit einfachem Abreißen sowieso irgendwas zerstörst. Sei es nur der Fingernagel, den du zuvor im Bad vergessen hattest zu schneiden.</p>
<p>Den Schrank durchwühlt, drei Hosen in der Hand und für die Pierre-irgendwas und eine Joop entschieden. Die Joop scheidet schnell aus, sie ist offenbar nagelneu, kein Wunder, passt sie doch irgendwie nicht über den Hintern. Rein damit in den Schrank und die Hoffnung stirbt zuletzt, rein in die Pierre-irgendwas. Sie passt, sogar recht gut. Du fragst dich, wieso du sie nicht schon mal viel früher aus den Schrank zogst, doch irgendwas muss wohl gewesen sein. Jetzt noch den Gürtel aus der Southpole gezerrt und in die Pierre-irgendwas gefriemelt. Du denkst daran ob die Schuhe bei der Hose Okay aussehen, hast du doch am Samstag an deinen Boots mal eben die Schnürsenkel abgerissen und dich dabei fast selbst ausgeknockt.</p>
<p>Sie passen und die Krokotreter sehen dazu gar nicht mal so übel aus. Das Handy vermeldet, dass du deinen Hintern zur Arbeit bewegen solltest. Du schiebst die neue STREET in den Rucksack, packst den Laptop, die beiden externen Platten und den Cardreader auch noch ein. Dann rennst du mit deinem Rucksack in die Küche, wirfst dir noch eine Dose Thunfisch, einmal Frischkäse/Hüttenkäse und eine Flasche Volvic rein. In der Tür fällt dir ein, dass du ja noch Kinder-Schoko-Croissants hast, du läufst zurück, reißt die Verpackung auf und schnappst dir zwei. Auf der Treppe stopfst du sie mit in den Rucksack.</p>
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<p>Die ersten Schritte auf der Straße sagen dir, dass die Hose offenbar einen dünneren Stoff hat, denn du merkst die Umgebungsluft, du fühlst dich nackt. Du überlegst ob die Hose irgendwelche Löcher hätte, du denkst dass du sie vielleicht deswegen niemals getragen hättest, doch du weißt, dass du danach als erstes gucktest, als du sie aus dem Schrank nahmst. Selbst ein weiterer Check beim gehen erbringt keine ungewöhnlichen Öffnungen, es muss wohl der Stoff sein oder weil sie dir so nah kommt. Egal, das iPhone in die Hand und die Musikauswahl getroffen. Dienstagmorgen, fühlt sich an wie Montags, die Laune ist gut &#8211; du entscheidest dich für Drowning Pool, stellst etwas lauter, gehst zur Haltestelle und schiebst dir noch ein tropisches 5-Gum zwischen die Beißer.</p>
<p>&#8220;Komisch, im Bus sitzen nur 4 andere Menschen &#8211; müssen wohl noch Ferien sein. Die Schweine.&#8221; denkst du, und setzt dich in die erste Sitzgruppe, platzierst wie immer deinen Rucksack neben dir, nutzt ihn als Armlehne und wirfst einen Blick in die Stern-App. Zwei Haltestellen weiter setzen sich zwei Mädels zu dir. Die eine wie aus dem Ei gepellt, die andere auch &#8211; nur getoastet. Du interessierst dich dafür was SIE wohl für Themen haben, stellst mal kurz die Musik aus und lauschst ihren Worten. Du wunderst dich über welche blaue Jacke sie reden, beim nächsten Blick nach unten fällt dir auf, dass du eine blaue Jacke trägst. Dein Blick wandert schlagartig auf sie. Du hörst weiter zu und bemerkst wie sie über Trends reden, was gerade aktuell sei, was mal gar nicht mehr geht und was wohl totaler Trash ist.</p>
<p>Dein erster Gedanke sagt dir, dass ihnen am Wochenende wohl jemand die InStyle oder Vouge vorgelesen habe, doch du willst wissen was sie weiter äußern, wenn du auch am liebsten jetzt auf Six Feet Under im Player switchen würdest. Sie reden und reden, doch es kommt nichts bei raus. Sie gucken dich an, reden, grinsen und denken du blickst ins leere, bist in deine Musik vertieft, doch dabei hörst du jedes Wort, saugst es auf und überlegst dir deine nächsten Schritte. Du tust es, ohne dir über die Konsequenzen im Klaren zu sein. Du fragst sie spöttisch, ob sie jetzt die neuen Style-Beraterinnen aus Klein Ding-Dong-Trallala seien, die meinen aus der Werbung bei Germany&#8217;s Next Topmodel mutiert nun die Welt verbessern zu wollen. Sie versuchen sich zu rechtfertigen, wollen irgendwie versuchen ihre Meinung &#038; Ehre zu retten, doch du lachst nur, du kannst dir dein hämisches Grinsen nicht verkneifen, stellst deine Musik an und richtest deine Blicke auf die Saar, die aufgehende Sonne und hübsche, dich anlächelnde Fahrradfahrerin neben dir.</p>
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		<title>Cpt. Spacklovnica auf großer Reise</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 07:49:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi Licious</dc:creator>
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<p>Wieder so ein Tag, ein Tag den man am liebsten schon anders begonnen hätte. Die Nacht fing doch so gut an, mit viel Gequatsche, jeder Menge Spaß und einem Kuss. Der Morgen war eher ein Ringen mit der Schlummertaste und der Überwindung doch aufzustehen, weil man ja sowieso schon wach wäre. Was soll&#8217;s also, ins Bad unter die heiße Dusche geschleppt. Entspannen und Energie tanken.<span id="more-709"></span></p>
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<p>Auf den Weg zur Arbeit gemacht, in der Serienjunkies-iPhone-App nach Neuigkeiten gestöbert und bei einem Artikel über The Big Bang Theory hängengeblieben. Passte von der Zeit auch bis zum Umstieg. Dort das übliche Warten, Augenkontakt mit der attraktiven Musikerhörerin halten, Autos beobachten und darauf warten dass die 101 endlich mal auftaucht. Da kam sie endlich und ich nahm meinen gewohnten Platz in der ersten größeren Sitzgruppe ein (mich juckt das nicht ob ich vorne oder hinten sitze). Wieder das iPhone aus der Bauchtasche am Kopfhörer-Kabel rausgefischt und die Focus-App geladen.</p>
<p>Bang! Handy aus. Was denn nun los? Ein Wiederbelebungsversuch zeigte mir auf dem Display an, dass der Akku wohl am Ende sei. Verdammt, wieso ist das Teil auf einmal leer, wo der Füllstand eben noch bei 3/4 lag. Kopfhörer aus den Ohren ziehen, Kabel aus dem Handy und ab in die Bauchtasche damit. Schon fing es an, blödes Gelaber von mir unbekannten Personen, die mich weder anmachen noch mich ihre Themen interessieren. Warum müssen sie nur Quatschen, sie sehen doch das ich auch nichts sage. Verdammt.</p>
<p>Es waren wohl drei Berufsschulschülerinnen, die meinten mich würde es auch nur im geringsten interessieren welchen Lehrer sie blöd fänden, welche langweiligen Ausreden sie sich für heute einfallen ließen und was sie mit ihren Kröten im Netto um die Ecke noch zu trinken kaufen wollen. Zu allem Überfluss packten sie dann auch noch ein Thema aus, was ich ja gar nicht leiden kann: Schwänzen. Wenn man schon so hohl ist und sich den Tag mit derartigen Belanglosigkeiten füllen muss, dann sollte man doch lieber seinen Blödarsch in die Lehrstätte schaffen. Vor allem wenn man ohnehin auch noch so hässlich ist, das man auch ohne Bildung nichts reißen könnte.</p>
<p>Ich fing an sie zu ignorieren, zählte Ampeln, dachte an den letzten Abend und guckte mir Beifahrerinnen beim Warten an der Kreuzung an. Ich grinste zum Fahrer und überlegte über welches Thema ist mein nächstes Quartet fotografiere. Nur noch zwei Haltestellen dann würden sie aussteigen. Inzwischen die Haltestelle am Burbacher Bahnhof angefahren. Es steigt ein leicht runder, unrasierter Typ mit Fubu-Pulli und versifftem Eastpak-Rucksack ein. Ich schätze ihn auf 18, vielleicht auch 19. Er geht an mir vorbei und ich denke nur &#8220;Geh an dein Handy, das klingelt, Spacko!&#8221;.</p>
<p>Doch sein Handy klingelte nicht, er hatte wohl die MP3-Player-Funktion über den integrierten Lautsprecher gefunden und meinte jetzt die Mitreisenden und vor allem mich mit seinem bescheidenen Hip-Hop-Rap-Gedöns unterhalten zu müssen. Mich unterhielt es, sehr sogar. So sehr dass ich ihm mal einen grimmigen Blick über die Schulter zuwarf. Er guckte mich an, drehte dann sein Gesicht weg. In meinem Kopf wuchsen gerade unschöne Anglizismen zu einem Gedicht heran und ich wartete nur auf den Moment dass er entweder sein beknacktes Handy ausmacht, aussteigt oder ich ihm das Teil eigenhändig in viele Einzelteile zerlege. Er entschied sich für die, für ihn beste Variante und stieg schon gleich samt der anderen Nervbacken aus.</p>
<p>Endlich wieder Ruhe, kein morgendliches Dummgeschwätz, keine nervtötenden Handy-Beatbox-Spacken und keine Menschen die meinen ihnen Unbekannte in ebenso unwichtige Gespräche einbinden zu müssen. Dafür jetzt wieder eine mir bekannte Mitfahrerin. Sie bringt wohl ihre zwei kleinen Mädchen zum Kindergarten oder zur Grundschule. Sie sieht verdammt toll aus, doch sehen wir uns immer nur zwei Haltestellen, dann muss ich leider raus. Was sie wohl denkt? Jedenfalls labere ich ihr keine Frikadelle an die Backe.</p>
<p>Da freut man sich doch schon auf den Weg nach Hause. Hoffentlich heute auch wieder mit tollen anderen Gästen wie gestern, zufällig abtastenden Händen und bezaubernden Blicken der Tasterin, während sie Omis nur verschämt die Blicke ins Weite suchen. Ob ich ihnen wohl auch auf den Nerv gehe? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Aber wenigstens leise.</p>
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		<title>Unverhofft vergesslich aus dem Bett gedübelt</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 08:04:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kein Tag ist wie der Vorherige, ganz sicher auch nicht dieser. Das erste mal war ich mitten in der Nacht wach, irgendwas weckte mich &#8211; doch es war kein Albtraum oder auch kein Feuerwehr-Wagen, was war es dann? Ich vernahm irgendwelche Laute, dachte mir nichts bei und schlief wieder ein. Um 5:41 Uhr wieder wach. [...]
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<p>Kein Tag ist wie der Vorherige, ganz sicher auch nicht dieser. Das erste mal war ich mitten in der Nacht wach, irgendwas weckte mich &#8211; doch es war kein Albtraum oder auch kein Feuerwehr-Wagen, was war es dann? Ich vernahm irgendwelche Laute, dachte mir nichts bei und schlief wieder ein. Um 5:41 Uhr wieder wach. &#8216;Super&#8217; dachte ich, 9 Minuten vor meinem Wecker. Na da geht ja noch ein Power Nap, doch wieso wurde ich überhaupt wach? Die Antwort kam ungefähr 1 Minute später, als ich &#8211; ich nenn&#8217;s einfach mal &#8216;Brunftschreie&#8217; verschiedener Geschlechter, vernahm. Okay, das war&#8217;s wohl, das weckte mich wohl auch mitten in der Nacht. Damn. Der Power Nap war nun sowieso nicht mehr möglich, also im Bett liegen bleiben und auf den Wecker warten. Wie gewöhnlich auch dort schnell den Schlummern-Button gedrückt und nach der Fernbedienung gegriffen. Wenigstens die 9 Minuten MTV2HD muss ich mir noch geben. Ich hätte es doch lieber sein gelassen, es liefen die Scissor Sisters &#8211; ein Traum zum wach werden, ein Albtraum.<span id="more-633"></span></p>
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<p>Es war inzwischen 6:04 Uhr, ich war schon vier Minuten überfällig &#8211; doch die holte ich locker wieder auf. Über mir wurde offenbar noch immer gedübelt, genagelt, bloß nicht das Do-It-Yourself-Buch durchgesehen. 25 Minuten, kurze Pause inklusive Erfrischungsraum-Aufenthalt. Ich wünschte mir, ich stünde selbst lieber schon unter der Dusche. Doch dort ging&#8217;s nun endlich hin. Wieder draußen, Klamotten anziehen, schnell das MacBook, die beiden Festplatten und den Schlüsselbund in den Rucksack gestopft. Oh, im Schrank ist auf die Schnelle kein zusagendes Shirt aufzufinden, naja im Trockenraum wird wohl noch was sein. In der Zwischenzeit wunderte ich mich was Chris denn schon wach ist, sogar schon am Geschirrspüler war und jetzt im Bad abhängt. Komisch. Ich hörte wie er raus kam und rief ein &#8216;Mojin&#8217; durch den Flur. Er kam zur mir und fragte verlegen ob ich denn auch schon ungewöhnlich früh wach wurde. Ich grinste und meinte nur: &#8216;Ja, so vor circa 20 bis 30 Minuten&#8217; (Es war natürlich inzwischen eine Stunde her; Denken Andi, denken.) &#8230; kurzum endete unsere Unterredung mit: &#8216;Mitten drin statt nur dabei!&#8217; und lautem Gelächter.</p>
<p>Oben war&#8217;s inzwischen auch ruhig. Vielleicht hörte man unser Lachen. Egal. Auf zur Haltestelle, am Eingangstor noch einen kurzen Blick zur Seite riskiert und siehe da, neben dem schicken Audi steht nun auch noch ein nettes Cabrio. Doch nicht verhört oder geträumt, wir beide nicht. Der überliche Blick auf&#8217;s iPhone was die Uhr sagt. 2 Minuten vor meiner Zeit, 6:45 Uhr. Was höre ich heute auf dem Weg? Ich entschied mich für die Toten Hosen, gestern waren es die Red Hot Chili Peppers, dann dürfen heute mal wieder die Hosen ran. An der Haltestelle die übliche Langeweile, auf Mails checken hatte ich keine Lust &#8211; es war einfach zu kalt. Aber eine neue Mülltonne war montiert. In Schwarz, nachdem die Orange gestern offenbar abgefackelt und mit reichlich Löschmittel versehen sich auf dem Boden breit machte. Wo bleibt die 125, es ist kalt.</p>
<p>Im Bus auch wieder das übliche Prozedere. Ticket kaufen, blöd angeguckt werden, irgendwo hinsetzen wo meine Mauken hinpassen, den Rucksack neben mir als Armlehne platzieren, das iPhone aus der Bauchtasche am Kabel rauskramen und erst mal die Mails der Nacht checken. Spätestens danach folgt die Stern, Focus, Serienjunkies oder irgendeine andere Newsapp. Im Bus sitzen die üblichen Verdächtigen, die üblichen Mädels und natürlich auch die üblichen Alten, die einen fragend ansehen was man denn bitte so ewig am Handy rumfummelt. Ich fummle nicht, ich lese Nachrichten &#8211; anstatt hier nur stumpf im Bus mich umzusehen, um nach neuen Tags ausschau zu halten und mich innerlich aufregen. Endlich am Hansahaus, raus aus der Kiste, über die Straße und vorbei am Bäcker &#8211; von dem es heute mal kein Käse-Brötchen (ohne Margarine/Butter, grrrr) gibt, schließlich soll das Gewicht runter. An der zweiten Haltestelle angekommen, inzwischen 7:08 Uhr und 7:14 Uhr kommt erst der nächste Bus. Genug Zeit um sich wie jeden Morgen umzusehen. Da kommt sie schon, pünktlich wie immer, eine attraktive Mitreisende mit großen Kopfhörern und nie um einen Blick verlegen. Gegenüber im Park steht eine alte Frau mit einem Beutel in der Hand, klar ihr großer Hund hat auch die Nacht hinter sich. Sie bringt den Beutel zur nächsten Mülltonne, auf dem Weg trifft sie zwei andere Leute, sie müssen sich kennen &#8211; der Hund freut sich und sie grüßen sich beim Abschied sichtbar. Ihr entgegen kommt ein Mann mit Hut, Aktenkoffer und braun-glänzendem Trenchcoat. Ich muss an Blade denken, dann kommt mir Max Payne in den Sinn und schließlich fährt ein neuer Seat Ibiza an mir vorbei. Er lenkt meine Gedanken auf den Ibiza Ecomotive, über den ich schon einige Tage nachdenke und ob der was für mich wäre.</p>
<p>Auf der andere Seite eine Berufsschulschülerin. Sie sieht etwas älter als der Durchschnitt aus, hat lange dünne Beine, trägt Chucks, eine enge, dunkelblaue Jeans, eine schwarze Jacke und guckt kurz zu mir rüber. An mir stapfen Schulkinder auf dem Weg zum Gymnasium vorbei. Ich erkenne eine wieder, sie guckt mich an wie sie es immer macht. Doch was will sie von mir? Ich gucke weg, betrachte die H&#038;M-Werbung neben mir, auf der jemand dem Model einen Pillemann malte. Lustig, sieht aus wie aus einem Comic. Tauben wandern durch die Haltestelle, picken 10 Zentimeter neben meinem Fuß etwas auf und verschwinden wieder. Wann kommt endlich der Bus, wann ist die 101 endlich da? Nachdem die 123 und die 121 ihre Fracht entluden und neue aufnahmen kommt auch die 101 angebraust. Ich laufe schon mal den Fussweg runter, der Bus fährt sowieso wieder ein Stückchen weiter. Wieder ein Blick von der attraktiven Musikhörerin. Sie geht neben mir und ich lasse sie vor mir einsteigen; sie setzt sich mir gegenüber, guckt mich gespannt an, ich lese News.</p>
<p>Ich denke darüber nach was heute alles auf dem Plan steht. Eine Doppelseite mit Text füllen &#8211; also rund 4 bis 5 Seiten in Word tippen. Noch eine Doppelseite mit Bildunterschriften füllen und ein Logo zusammenstricken. Ich denke an meine Kamera, sie liegt noch auf Arbeit. Mir fällt wieder ein, dass ich mit Kay auch noch ein paar Bilder machen muss. Das wird, klappte bisher immer. In dem Moment läuft von den Toten Hosen das Lied &#8216;Fliegen&#8217;. Ich liebe es, mache etwas lauter, gucke auf das iPhone &#8211; doch sehe keinen Text, verschwinde in den Song.</p>
<blockquote><p>Ich schwöre, ich kann fliegen,<br />
denn mein Herz ist gar nicht schwer.<br />
Es gibt nichts, das mich am Boden hält,<br />
die Schwerkraft wirkt nicht mehr.</p>
<p>Keine Liebe, kein Gefühl,<br />
kein Gewicht, das mich nach unten zieht.<br />
Ich lasse alles los, was um mich ist,<br />
ganz egal, was auch geschieht.</p>
<p>Es ist nichts mehr in mir,<br />
ich bin endlos leer.<br />
Ich fliege weit weg von hier<br />
und finde mich nicht mehr.</p>
<p>Völlig schwerelos in meinem Körper,<br />
aufgelöst im Hier und Jetzt,<br />
treibe ich mit der Strömung<br />
unbewegt im Nichts.</p>
<p>Ohne Regeln und Gesetz,<br />
ohne zu atmen und zu sein,<br />
schwebe ich durch Raum und Zeit,<br />
zwischen Traum und Wirklichkeit.</p>
<p>Es ist nichts mehr in mir,<br />
ich bin endlos leer.<br />
Ich fliege weit weg von hier<br />
und finde mich nicht mehr.</p>
<p>Ich kann fliegen.<br />
Ich kann fliegen.<br />
Ja ich kann fliegen.<br />
Ich kann fliegen.</p>
<p>Es gibt kein Heute, es gibt kein Morgen,<br />
Gestern ist schon lange her.<br />
Wie eine Wolke ziehe ich vorüber<br />
und ich spüre keinen Schmerz.</p>
<p>Es ist nichts mehr in mir,<br />
ich bin endlos leer.<br />
Ich fliege weit weg von hier<br />
und finde mich nicht mehr.</p>
<p>Ich kann fliegen.<br />
Ich kann fliegen.<br />
Ja ich kann fliegen.<br />
Ich kann fliegen. </p></blockquote>
<p>Endstadion, bei der Arbeit angekommen. Ich ziehe meine Köpfhörer raus, gucke wie spät es ist. 7:31 Uhr, noch 5 Minuten Fußmarsch und den Rechner samt Festplatten anschließen. Ich stelle meinen Rucksack auf dem Stuhl ab, da kommt mir ein Gedanke: Habe ich das (Ober-)T-Shirt überhaupt eingesteckt? Der Blick in die Tasche verrät: Damn, zuhause auf dem Schreibtisch!</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wo geht&#8217;s hier raus?</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 22:13:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi Licious</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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<p>Es gibt Tage, an denen wundert man sich was der Kopf denn eigentlich macht. Als ich heute früh aus den Federn zum Schreibtisch kroch, meine Mails checkte, das Bad in Anspruch nahm und dann zur täglichen Arbeit überging, wusste ich noch nicht, was so alles kommen würde. Die Vorfreude auf den Abend und die Sendung <a href="http://www.andilicious.com/blog/494/20100302/ruckblick-auf-die-zukunft-flashforward">FlashForward</a> war schon da, auf der anderen Seite wusste ich auch, dass ich noch den ganzen Tag vor mir hätte. Also ab an die Arbeit. Gegen Mittag, als ich mein Frühstück inhalierte, stieß ich in einer 5-Minuten-Pause mal wieder auf das, was man eigentlich gar nicht mehr sehen möchte.<span id="more-596"></span></p>
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<p>So war ich in meinem Bilder-Storage unterwegs und suchte eine passende Textur für einen Aufmacher. Was fiel mir natürlich in die Hände? Ein Bild. Nicht einfach nur ein einfaches Bild, sondern eins von meiner Ex bei einem Fun-Shooting von mir. Schon waren sie wieder da, die ganzen Gedanken, Gefühle und der ganze Bullshit der darauf folgte. Glücklicherweise waren die Gedanken auch genau so schnell wieder weg, wie sie kamen. Trotzdem ein komischer Break. Bis um Abend stand dann nur noch die Arbeit auf dem Plan. Dann ging es an meine eigenen Seiten, Projekte und Aktionen.</p>
<p>Doch es wäre kein Montag, wenn nicht noch irgendwas dazwischen kommen würde. Es fing an mit einem interessanten Gespräch und endete in einem vollkommen sinnlosen Meinungsaustausch, in dem wir beide nur aneinander vorbei redeten und doch irgendwo auf das Selbe hinaus wollten. Viel Aufregung um nichts und um zu lernen, wohl doch endlich ignoranter mit anderen Leuten oder Gefühlen umzugehen. Naja, blöd wenn man Ignoranz selbst verteufelt. Das verdrängt wieder an die Arbeit, an ein Template-System und einigen Übersetzungen. Dann blinkte Skype wieder, jemand schrieb, wollte etwas wissen &#8211; ein Anderer kam dazu, wollte quatschen und noch Jemand &#8211; sie wollte ihre Gefühle äußern. Ich kann dabei nicht Nein sagen und bin auch lieber für Menschen da, als sie abzuweisen. Also voll auf Skype konzentriert und mit meinem eigenen Projekt wieder etwas zurückgefallen.</p>
<p>Aber das ist kein Ärgernis, schließlich ist das Freundschaft. Viel mehr was dann noch dazu kam. Ich wurde nach einem Bild von einem Event gefragt, natürlich war <em>SIE</em> dort auch mit dabei. Als ob mir der Morgen nicht gereicht hätte, fiel mir natürlich promt eines der schönsten Bilder von ihr in meine Hände. Ich dachte mir dass das jetzt egal sei und nicht schon wieder sein muss. Klickte das Bild also schnell weg und ging zur Suche über. Doch was man auch tut, wie viele Bilder man auch öffnet und schließt, verschiebt und aus seinen Blick und Aktionsfeld räumt. Irgendwann kommen die Gedanken wieder, kommen alle miesen Momente, alle Schmerzen und all das Nervige &#8211; doch auch soviel Schönes wieder hoch. Naja, es gibt keinen Grund weiter drüber nachzudenken, es gibt keinen Grund sich damit selbst zu belasten und es gibt auch keinen Grund sich auch nur irgendeine Hoffnung zu machen. Warum macht das Gehirn dann so was und wieso fühlt man, obwohl man doch gar nichts mehr fühlen möchte? Wieso denkt der Kopf nicht an die zwei Anderen danach, wieso nur an sie und blendet alles Weitere aus? Was soll das und wo geht&#8217;s hier raus?</p>
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		<title>Die Nacht, der Tag. Was sonst?!</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 22:51:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi Licious</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenslang]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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<p>In den letzten Tagen wurde die Leistung wieder hochgefahren. Während ich am Montag noch ans Bett gefesselt sein sollte &#8211; dennoch als Testlauf den Tag mehr oder weniger am Schreibtisch verbrachte, merkte ich, dass es wieder ging und auch gehen musste. Denn die 2010er Ausgabe des STR8-Katalogs musste fertig werden. Doch wie gesagt, erst mal ging&#8217;s langsam wieder los. So machte ich mich am Montag vor allem an meinen Google Reader um mir hunderte Feeds reinzuziehen, zu sehen was ich in den zwei Wochen alles verpasst hatte. Da waren natürlich einige interessante Dinge dabei. Ein paar habe ich ausgewählt und werde sie hier nun neben einem kurzen Review der letzten Tage vorstellen.<span id="more-540"></span></p>
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<p><strong>Donnerstag.</strong> Doch mal nicht in der üblichen Reihenfolge, heute einfach mal andersrum. Vorhin schloss ich den deutschen STR8-Katalog für 2010 ab, so dass dieser direkt in den Druck gehen kann. Bis tief in die Nacht saß ich dran, wenn auch Filemaker Pro die meiste Arbeit hatte die 180 Seiten mit Optik-Tuningteilen für Motorroller auszugeben, sich die passenden Bilder von der Festplatte zu suchen, Artikeldaten aus einer Datenbank auszulesen und dann einen Umschlag plus Inhaltsverzeichnis mit InDesign verpasst zu bekommen. Doch gerade die kleinen Sucharbeiten kosten immer die meiste Zeit. Aber hat ja geklappt, jetzt ist er fertig und nächste Woche folgt noch eine spanische und englische Version. Gleich geht&#8217;s auch noch etwas für die Firma weiter, damit für morgen schon mal ordentlich Daten vorliegen und Phil mit der neuesten Gadget-Ausgabe starten kann. Aus den Speakern knallten heute The Monsters &#8211; I Can See Dead People, New Model Army &#8211; Fuck Texas &#8216; Sing For Us, The Phantom Surfers &#8211; The Great Surf Trash Of 1997, The Heavy &#8211; That Kind of Man, MIA. &#8211; Hieb und Stichfest, ザ・シロップ &#8211; Will Be Nude, Tiki Tiki Bamboos &#8211; Tiki Tiki Bamboos, Thumb &#8211; Exposure, The Baseballs &#8211; Strike! und The Clash &#8211; London Calling.</p>
<p><img src="http://www.andilicious.com/blog/wp-content/uploads/2010/03/office-554x180.jpg" alt="office 554x180 Die Nacht, der Tag. Was sonst?! lebenslang " title="Sporthalle aka Büro/Office" width="554" height="180" class="alignnone size-medium wp-image-559" /></p>
<p><strong>Mittwoch.</strong> Der zweite Tag im Büro. Wie sich das gehört wurde der Tag mit guter, lauter Rockmusik im Büro begonnen. Während mir Thumb schon auf dem Weg zur Arbeit das Trommelfell massierte, ging&#8217;s in unserer Turnhalle aka Grafikabteilung &amp; Redaktion mit Probot zur Sache. Kurze Zeit später tauchte Phil auf, was mich erst mal zum etwas leiser machen veranlasste &#8211; doch gefiel&#8217;s ihm wohl auch, also wieder zum bekannten Pegel. Blöd nur, dass das Probot-Album (Same) nicht sonderlich lange geht (Dave Grohl &#8230; noch eins bitte!). Also folgten Metallica &#8211; St. Anger, Slipknot &#8211; 10th Anniversary Edition, Marilyn Manson &#8211; The High End Of Low, Alien Ant Farm &#8211; Up In The Attic und einiges von Muse, wie auch dem Best-Of Muse. Der zweite Tag den ich mich mit meinen Mails aus der Krankheitsphase hingeben musste, dutzende private Nachrichten im Forum (wieder) offen hatte und mich weiter um die Daten für den STR8-Katalog kümmern musste. Ansonsten standen noch ein paar kurze Absprachen bzw. Besprechungen für die nächste Ausgabe vom Magazin auf dem Plan und in der Pause wurden einige Worte mit Manuela über <a href="http://www.andilicious.com/blog/322/20100221/serien-und-the-big-bang-theory">The Big Bang Theory, Rules of Engagement und die von uns beiden nicht mehr sehr gemochte Serie CSI Miami</a> gewechselt. Alles in allem ein guter Tag, kam ich nach einer langen Nacht schon nicht richtig aus dem Bett und tat mir der Bauch und vor allem der Hintern vom Bürostuhl ziemlich weh. Was dazu führen sollte den Donnerstag doch lieber auf meinem heimischen (bequemen) Stuhl zu verbringen und sich nicht den Bauchschmerzen hinzugeben sowie produktiver zu sein.</p>
<p><img src="http://www.andilicious.com/blog/wp-content/uploads/2010/03/MG_7844b_small-554x925.jpg" alt="MG 7844b small 554x925 Die Nacht, der Tag. Was sonst?! lebenslang " title="Inspirationwall" width="554" height="925" class="alignnone size-medium wp-image-560" /></p>
<p><strong>Dienstag.</strong> D-Day &#8230; oder auch etwas weniger dramatisch. Dienstag sollte mein erster Tag im Büro werden. Die &#8216;Anreise&#8217; klappte schon mal wieder halbwegs, die Fernbedienung für die Alarmanlage lag auch noch gut in der Hand, doch Ralf kam mir zuvor, tippte schon den Code ein als ich gerade im die Ecke bog. Ein kurzer Plausch, erzählen was ich erlebt habe, wie es mir geht und wenn was ist, dass sie mich schon rausgetragen bekommen. Musikalisch wurde der Tag mit Reverend Horton Heat &#8211; Holy Roller, Sons and Daughters &#8211; This Gift, Franz Ferdinand &#8211; You Could Have It So Much Better und Foxboro Hottubs &#8211; Stop Drop and Roll eingeläutet. Nach nicht mal 4 Stunden tat der Hintern vom offenbar merkwürdig ungewohnten Bürostuhl tierisch weh, was einen kurzen Rundgang in der Sporthalle nötig machte. Der Weg führte zum Wasserkocher, denn die Tomatensuppe von Knorr brauchte ihr Lebenselixier. Ansonsten gab&#8217;s gefühlt unendlich viele Mails, Nachrichten, Kommentare zum freischalten und administrative Aufgaben zu erledigen &#8211; obwohl ich mich an diese auch während der Krankheit machte. Kay hatte dann auch noch eine <a href="http://www.streetbuzz.net/racing/bilder-vom-stage6-testday-2010-in-ottobiano/de/" rel="external nofollow">Bildergalerie</a> für mich, die bearbeitet, mit Logo versehen und auf die Homepage geladen werden sollte. Bearbeitet wurden sie im Büro, aber online kamen sie zuhause. Geht einfach schneller und unkomplizierter. Am Abend widmete ich mich dieser Homepage und ein paar Texten, einem neuen Projekt von mir, einigen Blogs von Freunden &amp; Bekannten sowie Pro7 mit &#8216;Unser Star für Oslo&#8217;.</p>
<p><strong>Montag.</strong> Der letzte Tag zuhause, wenn ich es so möchte. Natürlich möchte ich es so, ich will wieder raus, will keinen Tag länger im Bett verbingen und schon gar keine Zeit mehr mit schlafen verschwenden. Am Sonntag tastete ich mich schon mal an den Schreibtisch heran. Ging auch &#8211; aber noch nicht wirklich lange. Montag sollte es dann ein voller Produktivtag werden, gucken ob&#8217;s halt wieder geht. Musik gab&#8217;s allerdings eher weniger, keine Ahnung wieso, vielleicht ist der History Channel oder Spiegel TV Digital einfach spannender gewesen. Aber ein bisschen Musica lief trotzdem, zum Beispiel: Shivaree &#8211; Rough Dreams, Spillsbury &#8211; Auf zum Atem, The Stereophonics &#8211; Decade In The Sun, Pixies &#8211; Surfer Rosa, Bakkushan &#8211; Baby, du siehst gut aus!, The Futureheads &#8211; This Is Not The World und The Fratellis &#8211; Here We Stand. Abends natürlich nicht zu vergessen <a href="http://www.andilicious.com/blog/494/20100302/ruckblick-auf-die-zukunft-flashforward">FlashForward</a>!</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.andilicious.com/blog/die-nacht-der-tag-was-sonst/540/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p><strong>Internet &amp; 42.</strong> Das Netz brachte auch wieder einige Erkenntnisse, viel Spaß, neue Bekanntschaften und Fragezeichen hervor. Wie beispielsweise dass es <a href="http://www.andilicious.com/blog/471/20100301/das-internet-in-zahlen-2009">126 Millionen andere Blogger</a> gibt, dass es seit dem 1. März neue Richtlinien für <a href="http://blogs-optimieren.de/2010/03/01/neue-regelungen-zu-service-rufnummern-im-impressum/" rel="external nofollow">Service-Nummern im Impressum</a> gibt, dass <a href="http://www.macnews.de/news/16211/der-mann-der-den-startton-des-macs-erfunden-hat/" rel="external nofollow">Jim Reekes</a> den Mac-Startsound erfunden hat, dass die <a href="http://en.redbulletin.com/articles/magazine_archive/" rel="external nofollow">März-Ausgabe der grandiosen Red Bulletin</a> veröffentlicht wurde, dass <a href="http://www.redbull.com/cs/Satellite/en_INT/Article/Become-An-F1-Pilot-021242808714343?p=1242745950125" rel="external nofollow">Red-Bull sogar ein F1-iPhone-Game</a> am Start hat, dass sich die <a href="http://wijzeman.wordpress.com/2010/03/01/olympisch-en-wereldkampioene-skien-lindsey-vonn-semi-naakt/" rel="external nofollow">Olympionikin Lindsey Vonn</a> sich fast ganz ausgezogen hat, warum <a href="http://www.foerderland.de/2321.0.html" rel="external nofollow">Existenzgründer</a> oft scheitern, dass Peer im <a href="http://www.selbstaendig-im-netz.de/2010/03/02/geld-verdienen/meine-blogeinnahmen-im-februar-2010/" rel="external nofollow">Februar nur knapp 2.000 Euro</a> mit seinem Blog verdient hat, dass <a href="http://www.blogwave.de/blogtraffic-%E2%80%93-februar-2010.html" rel="external nofollow">Markus&#8217; BlogWave</a> im Februar etwas strauchelte, dass <a href="http://www.macnews.de/news/16312/virgin-airline-verzichtet-auf-flash/" rel="external nofollow">Virgin-Airlines gänzlich auf Flash verzichtet</a> und lieber HTML5 nutzt, dass es vom <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,680504,00.html" rel="external nofollow">Spiegel ääh UniSpiegel</a> ein neues Buch/Pisa-Buch/Wissenstest gibt, dass mich der T-Online-DNS nervte und <a href="http://www.keentech.de/blog/2009/04/web-und-dns-manipuliert/" rel="external nofollow">KeenTech letztes Jahr das Richtige bloggte</a>, dass der <a href="http://www.ccc.de/censorship/dns-howto/?language=de" rel="external nofollow">Chaos-Computer-Club</a> darüber auch schon mal etwas schrieb, dass Matthias einige der <a href="http://www.meinungs-blog.de/iphone-die-50-besten-und-kostenlosen-apps-8024" rel="external nofollow">50 besten iPhone-Apps</a> auflistete, dass es auch <a href="http://www.selbstaendig-im-netz.de/2010/02/18/usability/guenstige-eyetracking-analysen/" rel="external nofollow">günstige Eyetracking-Analysen</a> gibt, dass Dirk &#8216;The Pixeleye&#8217; Behlau ein <a href="http://www.raceblog.de/2010/03/03/kamikaze-pit-wall-of-death-2010-video/" rel="external nofollow">Video vom Wall-Of-Death Kamikaze-Pit</a> online stellte, dass sich auf Amy&#038;Pink die beiden potenziellen neuen Autoren <a href="http://www.amypink.com/2010/03/ich-komm-aus-kreuzberg-du-muschi/" rel="external nofollow">Wenke</a> und <a href="http://www.amypink.com/2010/03/hoehenfluege/" rel="external nofollow">Max</a> vorstellten und <a href="http://www.amypink.com/2010/03/dein-besserleben-guide-4/" rel="external nofollow">Wenke in ihrem ersten regulären Artikel</a> offenbar für schnieken Diskussionsbedarf sorgte,  dass <a href="http://www.svantespeak.com/2010/03/02/awesome-mixtape-5-festivalpower/" rel="external nofollow">Anna ein neues Awesome-Mixtape</a> für die kommende Festival-Season online stellte, dass Hanna mich einfach moppste, dass <a href="http://zimtstern.in/2010/03/01/review-umag/" rel="external nofollow">Zimtsterinnen</a> das uMag nicht ganz so zusagt, dass <a href="http://www.station57.net/2010/03/03/besser-spaet-als-nie-avatar/" rel="external nofollow">Jenny</a> sich im Gegensatz zu mir Avatar endlich in 3D ansah, dass auf Maimuse echt merkwürdige Schuhe zu sehen sind, dass <a href="http://gesichtet.net/2010/03/facebook-pinnwand-aufraeumen-fuer-den-durchblick-statusmeldungen-von-farmville-co-blocken/" rel="external nofollow">Gesichtet</a> hilft die Facebook-Pinnwand von allerhand Schund zu befreien, dass die liebe Chaosmacherin beim (autsch) Zahnarzt war und dass <a href="http://www.electru.de/2010-03-03/gnome-und-pinke-boxhandschuhe/" rel="external nofollow">Hannah als Gastbloggerin auf Electru</a> über Frau Winkler schrieb. Mmh, Pfirsich-Eistee&#8230; Cheers!</p>
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