Tschüss T-Mobile, Hallo T-Tochter Congstar

Vor einiger Zeit berichtete ich darüber, dass ich mit T-Mobile aufgrund der Tarifstruktur eher unzufrieden bin und meinen Vertrag ab November nicht mehr verlängern werde. Mein Versuch, wenigstens einen kleinen Bonus nach rund 10 Jahren Treue zu bekommen scheiterte bekanntlich ebenfalls in der magentafarbenen Unfreundlichkeitswelt. Schade, aber irgendwie muss man sein Geld ja nicht einfach aus dem Fenster werfen. Zumindest nicht, wenn’s auch mit wenig Stress anders geht. Da kam mit das neue Angebot von Freenet wie gerufen, dachte ich.

Weil mein Kalender mich nun schon seit Tagen nervt, ich solle mich endlich um den Rufnummernumzug kümmern, machte ich mich also kurz vor Abschluss bei Freenet noch einmal auf den Weg, wollte wenigstens einmal bei Congstar rein geguckt haben. Siehe da, die haben ein noch günstigeres Angebot am Start.

Zur Aufklärung: Sowohl Freenet als auch Congstar benutzen das D-Netz. beide haben in den von mir gewünschten Tarifen 500 MB UMTS-Traffic inklusive und bieten sowohl SMS- als auch Telefonie-Flatrates in alle deutschen Mobilfunknetze und das deutsche Festnetz an. In der gewünschten Konfiguration bieten beide zudem eine verkürzte Mindestvertragslaufzeit von einem Monat an.

Doch warum zur Hölle nun die Congstar Full Flat anstatt der Freenet FreeFLAT? Die Antwort ist ziemlich einfach: Der Zufall hat entschieden. Vom Tarif her kostet dieser bei Congstar 34,98 Euro pro Monat und bei Freenet 34,90 Euro pro Monat. Ob das Unternehmen nun grün oder schwarz ist, war mir ziemlich Banane. Wichtig ist mir das Netz und die „Flatrates“. Zudem bieten beide Provider ein Upgrade auf 1 GB UMTS-Traffic für 4,90 Euro (Congstar) bzw. 4,95 Euro (Freenet) pro Monat an. Wen übrigens die SMS-Flatrates nicht interessieren, der kann bei beiden Tarifen noch einmal rund 5 Euro pro Monat sparen, bucht er diese nicht dazu. Vertragspartner ist bei Freenet die Klarmobil GmbH, nur so am Rande bemerkt, falls das für Jemanden wichtig ist oder er nicht auf „Schreiwerbung“ steht.

Aber nein, der Zufall entschied tatsächlich und nicht die Tatsache, dass ich weder die erwähnte „Schreiwerbung“ nicht mag, noch weil der Typ bei Congstar in der Werbung „Andy“ heißt. Mit Ypsilon, Alter!

Herzlichst, Ihr Kapitän Beifang.