Urlaub in Valencia – 2. Urlaubstag

Am dritten Tag (oder dem zweiten „Richtigen“) wollten wir unbedingt in das am Anreisetag erkundete L’Oceanogràfic. Gesagt, getan.

Nach gefühlten 3 Stunden in der Sonne und Warteschlange und um fast 50 Euro erleichtert hatten wir unsere Tickets und bewegten uns in Richtung Eingangsschleuse. Meinen Rucksack wieder durch einen Scanner geschoben, mein Ticket vom Boden aufgehoben und in die Schranke geschoben waren wir drin.

Nach der Erkundung der Unterwasserwelten wollten wir zum Strand und spanisches Essen zu uns nehmen. Naja, da wurde nichts draus – machte aber nichts, denn der Italiener den wir fanden war sehr lecker und alles frisch & hausgemacht.

Nach dem Essen sollte es mit dem Bus wieder in Richtung Hotel gehen. Soweit kein Problem, wussten wir doch mit welchen zwei Linien wir fahren müssten und von der Uhrzeit her müssten wir es auch noch schaffen vor 22 Uhr wieder am Einkaufszentrum zu sein um noch etwas zu trinken einkaufen zu können. So die Theorie.

Wir stiegen in die Linie 32 ein und fuhren den üblichen Weg. Verpassten dann die Haltestelle nur knapp und ich drückte für die nächste Haltestelle, um die paar Meter zurück zu laufen. So stand ich sogar schon an der Tür und der Bus war schon am bremsen, als mich Sarah mit einem „Komm, setz dich lieber noch mal hin.“ zurück kommandierte.

Eigentlich ja kein Problem, irgendwann wird der Bus ja mal wieder drehen – dachten wir. Aber er fuhr und fuhr und fuhr und fuhr… irgendwann (in der Altstadt!) hielt er an und der Fahrer teilte uns irgendwas mit (oder versuchte es), dass das wohl die Endstation sein würde. Also raus aus dem Bus.

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Glücklicherweise standen an dieser Haltestelle ein paar Busse und ein paar Busfahrer rum. Natürlich konnten sie (wie sollte es auch anders sein) kein Wort Englisch – aber Sarah machte ihnen mit „L’Oceanogràfic“ klar wo wir hin wollten. Wie es der Zufall so wollte dirigierte uns der angesprochene Busfahrer mit einem „Bus“ und einem Fingerzeig in seine Linie. (Einen Blick auf den Plan gespart und wieder etwas mehr die Menschen kennengelernt, bestens.)

Wir sahen das Ziel unserer kleinen nächtlichen Reise bereits, wollten aber einfach mal warten ob wir noch eine Haltestelle näher an unser Hotel kämen.

Ein weiteres Unheil vereitelte nun der Busfahrer, der uns sogar Quer durch den Bus darauf aufmerksam machte, dass wir hier nun richtig wären und raus müssten. Sehr nett von ihm, wir bedankten uns gestenreich bei ihm!

Hier waren wir nun, auf der Autopista del Saler direkt am L’Umbracle. Gut dachten wir, wollten wir uns doch sowieso heute noch ansehen. Zu diesem Zeitpunkt war es dann auch schon fast 23 Uhr, der Supermarkt hatte zu, aber immerhin waren es immer noch herrliche 28°C im Mondlicht und keine Insekten weit und breit auszumachen.

Eine tolle Erkundungstour im klimatisierten Stadtbus quer durch Valencia und einem Teil der Altstadt für nur 5 Euro.