Urlaub in Valencia – Abreise

Nicht nur das der Morgen ziemlich früh begann, hatten wir auch gar keine Lust wieder nach Deutschland zu fliegen. Nicht weil wir irgendeine Angst vor dem Flug hätten, viel mehr weil es uns so gut in Valencia gefiel!

Wir hätten gerne noch einige Tage oder noch viel mehr angehangen. Grundsätzlich hatten wir beide das Gefühl, das wir noch sehr viel erkunden könnten und das es noch vieles gibt, was wir noch nicht gesehen haben, aber das Verlangen danach besteht. Zudem gefiel uns die Art der Menschen sehr, wo bedankt sich zum Beispiel in Deutschland mal auch nur irgendeine Verkaufskraft das man da war auch wenn man im Laden nichts gekauft hat?!

Zum Abschluss unserer Reisedokumentation haben wir das Hotelzimmer noch in allen erdenklichen Perspektiven fotografiert so dass sich jeder sein eigenes Bild über unser Hotelzimmer machen kann. Wir können das Confortel Aqua 4 jedenfalls jedem empfehlen, der nicht am hauseigenen Pool liegen will (gibt es nicht) oder den Strand beim herausstolpern aus dem Ausgang vor sich haben muss. Für alle anderen bietet sich das sehr saubere und gut eingerichtete Hotel an, ist es doch verhältnismäßig günstig zu buchen, bietet sehr guten Service und hat auch eine sehr gute Anbindung an das valencianische Busnetz. Für einen Einkauf, seien es Lebensmittel, Kinderbekleidung, Bekleidung, Einrichtungsgegenstände oder einen Gang ins Restaurant bietet sich das direkt anliegende Einkaufszentrum gerade zu an.

Um circa 7:30 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. Wie auf dem Hinweg riefen wir uns ein Taxi und fuhren damit über die Stadtautobahn zum Airport. Immerhin mit circa 25 Euro etwas günstiger als auf dem Hinweg.

Am Flughafen angekommen begutachteten wir die Lage in der Eingangshalle und machten uns auf die Suche nach unserem TUIfly-Checkin-Schalter. Diesen ziemlich schnell gefunden, standen wir vielleicht 5 Minuten an, gaben unsere 31 Kilogramm Gepäck auf und machten den ersten Zeitschriftenladen des gesamten Urlaubs unsicher. Dort wurde erst mal ein spanisches Scootertuning-Magazin, der aktuelle Stern und die neue Auto-Bild eingekauft. (Doof nur, dass es die Auto-Bild wieder Gratis im Flieger gab.)

Zwei Multi-Smoothies und Kakaos später musste ich wohl oder übel meinen unangebrochenen, leckeren Pfirsicheistee dank Flugrichtlinien im Mülleimer entsorgen.

Durch den Sicherheitscheck ging es dieses mal ohne Komplikationen. Zog man mich in Stuttgart üblicherweise mal wieder aus dem Verkehr, machte an den Kameras und dem Blitz einen Sprengstoffabstrich, um dann zu erkennen das ich sicher kein äußerst unauffälliger 2,05-Meter-Terrorist bin, packte ich in Valencia den Laptop in eine Schale und schob den Rucksack problemlos durch den Scanner. Nicht mal einen genaueren Blick auf den Monitor war es dem Kontrolleur wert. Vermutlich sah er meine Ordnung im Rucksack, hatte ich aus der Erfahrung der letzten Jahre gelernt und packte alle Kabel, Ladegeräte etc. – eben alle Einzelteile – sortiert in transparente Verschlussbeutel für einen schnellen Ein- und Ausladevorgang ein, sollte ich mal wieder in den Sicherheitsbereiche des Flughafen geführt werden. Dazu muss man auch sagen dass ich es in Stuttgart mit einem Lächeln nahm und die Sicherheitsleute wohl eher durch die lustigen Kommentare und Fragen beim Sprengstoffcheck unsicher machte. Vor allem guckten sie ein wenig komisch, als ich schon mal alles einzeln auf dem Tisch ausbreitete und meinte "Dann mal los mit den Teststreifen". Zu ihrem leichten Entsetzen frage ich dann auch noch wieso man bitte nur den Blitz und die beiden Kameras testen würde, waren es doch sonst immer die Festplatten und anderen eckigen Gehäuse in denen sich ja wohl besser etwas verstecken ließe, als in funktionstüchtigen Filigranteilen. Man nahm es aber dann doch zähneknirschend locker und ich fügte den relativierenden Satz "Lieber eine Kontrolle mehr, als eine zu wenig. Da haben wir alle etwas davon und Zeit hat hier jeder genug." hinzu, den alle anwesenden mit dem Kopf nickend bejahten. Kurz darauf war ich entlassen und man wünschte mir einen schönen Flug. Wirklich nettes Sicherheitspersonal ohne den Blick fürs wichtige und das Protokoll aus den Augen zu verlieren. In Spanien dann etwas lockerer… kam mir bekannt vor, aber nicht unbedingt besser.

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Nach dem Sicherheitscheck musste Sarah natürlich erst mal den Duty-free-Shop durchstöbern – was aber nicht das letzte mal an diesem Tag gewesen sein soll. Während ich ein Magazin lesend auf einer Bank mit dem Parkfeld & Rollbahn im Blick wartete, stapfte Sarah mehrfach zwischen mir und dem Shop hin und her und präsentiere mir erst verschiedene Düfte auf ihrer Haut und später noch mal auf Teststreifen um mir ein besseres Geruchsbild bieten zu können. Da es aber nicht das von ihr gewünschte Parfum gab, ging sie leider leer aus und beschränkte sich darauf an ihren verschiedenen Duftstelle abwechselnd zu schnuppern.

Muss ein gutes Bild gewesen sein. Ein lesender riesiger Schinken und daneben eine junge Frau die ab und zu an verschiedenen Körperstelle von sich riecht.

So saßen wir in der Wartehalle, guckten einem Flugzeug nach dem anderen zu wie sie starteten, landeten und betankt wurden. Dann kam unsere gelbe TUIfly-Boeing-737. Eine saubere Landung und wir konnten den Flieger über die Runways zu unserem Port manövrieren sehen. Folgend stiegen die soeben gelandeten Passagiere aus, das Flugzeug wurde aufgetankt, das Gepäck aus- und eingeladen und der Flieger mit frischen Fluggästen bestückt. Wir waren darunter und wie es der Zufall so wollte bekamen wir als einzige Passagiere zwei der XL-Sitze zugeteilt. Wunderbar, da hat jemand mitgedacht! Ich kann es zwar absolut nicht verstehen, aber die anderen freien XL-Seats schnappten sich dann noch andere Fluggäste, die damit unaufgefordert ihren Sitzplatz verließen. Aber von zugeteilten Sitzplätzen hält wohl jeder etwas anderes…

Auf dem Rückflug ging es über Mallorca und am Monte Blanc vorbei, beides konnten wir sehr gut aus dem Fenster betrachten. Zwischendurch gab es für circa 5 Minuten minimale Turbolenzen, aber nicht wirklich der Rede wert. Die Landung ging super von statten und es gab zu meiner Verwunderung mal keinen Klatscher an Bord … spricht sich scheinbar so langsam auch rum.

Von 28°C im Schatten zu 18°C ein Unterscheid auf den man auch verzichten könnte wenngleich 18°C und Sonne nun auch nicht gerade zu missachten sind.

Das war unser Urlaub. Viel zu kurz wie wir finden, doch um schnell wieder einchecken zu können hat Sarah unsere beiden Zimmer-Chipkarten gleich behalten und mit nach Saarbrücken überführt.

  • Walter

    Valencia bzw. Spanien allgemein ist sehr sehr schön. Erst vor kurzem war ich an der Costa del Sol und kann ebenfalls nur schönes berichten.

    Spanien ist einfach ein schönes Urlaubsland, ohne jeden zweifel!