Veränderungen & Veränderungen

Was ist nicht alles in den letzten Wochen passiert, ein wenig davon sollte und möchte ich auch einmal in meinem Blog loswerden. Es fängt damit an, dass Marcus und ich bei unsem jetzigen Arbeitgeber (bis zum 30. Juni) gekündigt haben, dass ich mich beim Bloggertreffen beteiligt habe und Natascha dabei unterstütze sowie das die neue Seite von Simone, Piercing-Princess online ging. Ganz ungeachtet davon arbeite ich derzeit noch an zwei WordPress-Themes, die es in den nächsten Wochen kostenfrei über eine ebenfalls neue Webseite zu laden gibt und ich meinen Drucker mit Businessplänen gut belastet habe. Und, und, und.

Der größte Schritt war wohl die Kündigung bei scooter-attack. Fast acht Jahre sind vergangen als ich von Halberstadt nach Saarbrücken zog, meine zugesagte Stelle bei Alstom (übrigens meine bisher einzige Bewerbung) links liegen lies (Sorry, ihr wart natürlich super, mein Test war ja auch Bester aber dann kam das eben mit Saarbrücken ins rollen.) um dem Ruf von einem der beiden Geschäftsführer nach Saarbrücken zu folgen. Es war auch ganz cool, war es doch wenigstens mal rund 650 Kilometer von den sowieso schon bekannten Gesichtern weg, kannte ich mich mit Rollern und vor allem Motoren aus, schrieb auch schon vorher mit Händleranmeldung und direktem Kontakt mit besagtem Geschäftsführer über Punk-Rock und Muscle-Cars. In den Jahren danach ist viel geschehen, beispielsweise eine Zeit im Call-Center mit nur zwei Service-Anrufen pro Tag unter dem neuen Rekord auch an diesem Tag von meinem Ausbilder und Abteilungsleiter, ich konnte mich noch während der Ausbildung für den Aufbau einer eigenen Abteilung (Systempflege) verantwortlich zeichnen – die dann mein Mitbewohner und Freund Pascal übernahm, während ich mich zunehmend um Produktkataloge, SolidWorks-Konstruktionen bis nun heute und in den letzten Jahren zum Leiter für Online-Marketing entwickelte.

In dieser Position bekam ich dann auch einen neuen Mitarbeiter, Marcus, der sehr gut mit dem Internet konnte und sehr lernwillig und fähig war. Wieder ein paar Jahre später kam nun der Zeitpunkt, an dem man an seine Grenzen zur persönlichen Weiterentwicklung innerhalb des Unternehmens stieß. Für Marcus und mich blieb dabei keine andere Möglichkeit als selbst zu kündigen und nun ab Juli unsere eigene Agentur zu gründen. Auch während der Zeit in anderen Abteilungen bzw. während der Ausbildung war das Internet für mich die wichtigste Option, erstellte ich doch schließlich seit deutlich über 10 Jahren Webseiten und ähnliche Projekte im Internet. Wieso sollte ich dies nun nicht endlich voll und ganz anstatt nur noch zusätzlich zum Job nebenberuflich nutzen? Unsere Geschäftsräume in einem sehr, sehr tollen Gebäude haben wir auch bereits und in den nächsten Tagen beginnt dort die Einrichtung. Natürlich werde ich das euch auch in Bildform unter die Nase reiben. ;)

Ich denke das war der wichtigste Teil, der vielleicht ein wenig ausführlicher beschrieben werden musste. Auf den Rest komme ich in den nächsten Tagen zurück, erst einmal muss ich jetzt daran weiterarbeiten. Doch halt, eins muss ich noch loswerden: Ich war nun zwangsläufig das erste Mal in oder bei der Arbeitsagentur. Der nette Herr, der meine Daten aufnahm wer überaus freundlich und gab mir sogar einfach noch einen Termin bei einer Beraterin am gleichen Tag, anstatt mindestens drei Wochen auf eine Terminzusagen warten zu müssen. Raus kam, was ich bereits erwartete: Nichts. Gut, der Pflichtweg wurde erledigt und die eigenen Nasen wurden aufgrund des interessanten Geruchsunterschieds gerümpft, als Marcus und ich die Räumlichenkeiten der Arbeitsagentur betraten. Hört mit der Einreichung der Unterlagen etwa für viele Menschen in diesem Land die Körperhygiene auf? Oder fehlt dazu im eigenen Haus einfach die Zeit, wann man arbeitslos arbeitsuchend ist? Ekelhaft.

  • öhhh es gibt nichts schlimmeres als ekelhaften Geruch!

    • Oh ja! Allerdings habe ich in die Richtung über mich selbst eher Paranoia. :D

  • Mindestens eine Veränderung fehlt da… ;)