WordPress & Creative-Commons-Bilder

Vor wenigen Minuten fragte mich Hannah, ihr kennt sie sicher von ihrem großartigen Blog aHeadwork, via Twitter über Bilder von Flickr unter der Creative Commons License aus. Das ist insofern ein wahrlich spannendes Thema, wie die meisten Blogger natürlich nicht immer ein passendes Bilder zum beschriebenen Text zur Verfügung haben. Hab ich schließlich auch nicht, nehme nur meinstens eins aus meinem privaten Archiv – ob’s passt oder nicht. Doch das muss nun wahrlich nicht sein, gibt’s doch die besagten CC (Creative Commons Licenses), Flickr und das Photo-Dropper-PlugIn für WordPress.

Jung ist es wahrlich nicht, die aktuellste Version stammt vom 23. September 2008, doch das macht überhaupt nichts. Ich hab’s eben auch in mehreren lokalen WordPress-Versionen bis hin zur finalen WordPress 3.0 getestet. Läuft tadellos, die Einstellungen lassen sich ebenfalls vornehmen und im Editor klappt auch alles. Demnach nicht von der relativen Unbekanntheit oder wenigen Downloads und Reviews auf WordPress.org täuschen lassen.

Das PlugIn macht nichts anders, als euch beim Erstellen neuer Artikel neben den üblichen Upload-Buttons für Bilder, Videos, Dateien etc. noch einen weiteren für Flickr-Bilder unter Creative Commons License anzuzeigen. Beim Klick auf diesen Button öffnet sich ein neues Fenster, in dem ihr mit einem passenden Keyword für euer gewünschtes Bild innerhalb der CC-Datenbank auf Flickr.com suchen könnt. Seid ihr mit dem Ergebnis zufrieden, wählt ihr die passende Größe aus (wobei das größte Bild Flickr-bedingt eine Breite von 500px hat) und fügt es via Klick (auf das Größenkürzel) in euren Artikel ein. Konform zur Lizenz werden auch direkt die nötigen Angaben zum Fotografen mit übernommen. Solltet ihr eine andere Größe benötigen, könnt ihr diese natürlich im HTML-Editor anpassen. Im aktuellen Theme dieses Blogs müsste ich beispielsweise 554 Pixel als Breite verwenden und würde in diesem Schritt die Höhe einfach entfernen, um mir unnötiges rechnen zu ersparen. Der Browser skaliert es dann sowie proportional hoch.

Ein wichtiger Hinweis noch zu den Einstellungsmöglichkeiten nach erfolgter Installation unter ‚Einstellungen‘: setzt unbedingt den Haken ob euer Blog kommerziell oder unkommerziell ist. In der Regel gelten Blogs mit Einnahmen aus Werbung und Verkäufen bereits als kommerzielle Blogs und sollten dementsprechend die nötige Einstellung verwenden. Lieber ein paar Bilder weniger zur Auswahl haben, wie unnötigerweise Fotografen zu verprellen und gegebenfalls sogar exorbitante Rechnungen begleichen zu müssen.

Ein paar Screenshots und weitere erklärende (englische) Worte gibt es auf der Homepage von Photo Dropper zu sehen.